Nachrichten aus Vorjahren

aus der Taunuszeitung vom 20.12.2010:

Hilfe für die Jugend

Neuer „Basa“-Standort im ehemaligen Postgebäude


Friedrichsdorf. Das alte Postgebäude in der Bahnstraße wird wieder genutzt. Nach einer Renovierung hat dort die «Basa» Einzug gehalten.

Von Klaus Späne
Mathematik-Lehrer Richard Decher beim Individualunterricht mit Janjua Aqeel. Die Fördermaßnahme gehört zu den typischen Angeboten in den neuen Räumen von «Basa». Foto: Späne

Friedrichsdorf. Vom Zauber des Neuanfangs zu sprechen, wäre vielleicht etwas übertrieben. Aber es wirkt zumindest fast alles frisch und unverbraucht in den Räumen im ersten Stock des alten Postgebäudes in der Bahnstraße. Dass hier jemand gerade erst eingezogen ist, merkt man vor allem an einigen Türöffnungen, bei denen noch nacktes Mauerwerk aus den Wänden ragt.

Auf insgesamt 180 Quadratmetern residiert die «Basa» in dem alten Gebäude. «Basa» steht für «Bildungsstätte Alte Schule Anspach» und Jugendberufshilfe und ist ein Träger von Angeboten für junge Menschen im Hochtaunuskreis geworden, die aus der Schule herauszufallen drohen und/oder Probleme im Übergang Schule-Beruf haben (siehe Infobox). Bislang war der gemeinnützige Verein über vier Standorte im Hochtaunuskreis verteilt.

Zwei davon wurden nun in den renovierten Räumen zusammengelegt, nämlich in Friedrichsdorf, wo «Basa» bisher in der Hugenottenstraße untergebracht war, und in Oberursel. Mit der Bündelung der beiden Vordertaunus-Standorte sind nun auch die fünf Mitarbeiter der «Basa», die in drei verschiedenen Projekten arbeiten, sowie drei externe Lehrkräfte unter einem Dach vereint.

«Wir wollten schon lange fusionieren», sagt Stefan Leifert, der bislang mit seiner Kollegin Inja Weinlich in Oberursel die Kompetenzagentur Hochtaunus leitete. Zum einen sei es günstiger wegen der Mietkosten, außerdem sei das Büro in Friedrichsdorf zu klein gewesen. «Es war so beengt, dass kein Beratungsgespräch möglich war», beschreibt Doris Kleffmann-Metz die bisherige Situation. In dem neuen Standort gebe es hingegen einen speziellen Besprechungsraum neben den drei Büros für die Mitarbeiter und einem Schulungsraum.

Außer der Raumnot gibt es einen weiteren Grund für das Zusammenziehen der verschiedenen Angebote. «Es gibt auch eine fachliche Überschneidung zwischen den verschiedenen Projekten », erklärt Lorna D. Merkel, die mit ihrem Kollegen Tugrul Ugur für das Projekt «Schulverweigerung – Die 2. Chance» zuständig ist. So könnten die Projekte miteinander verzahnt werden und die Wege seien einfach kürzer. Dies betrifft auch eine weitere soziale Einrichtung, die ein Stockwerk über der «Basa» eingezogen ist: die Jugendmigrationsdienste des Internationalen Bundes (iB). Dieser kooperierte mit der «Basa» bereits in Oberursel.

«Flex» hilft Jugendlichen

Von dem neuen «Basa»-Standort können auch die Jugendlichen profitieren, die von der Einrichtung betreut werden. Etwa die zwölf Jugendlichen, die das neueste Projekte durchlaufen, das bei der «Basa» angesiedelt ist. Es handelt sich um das Programm «Flexible Ausbildungsvorbereitung», abgekürzt «Flex» genannt, das vom Hochtaunuskreis finanziert wird. Es richtet sich an junge Menschen, die zum Beispiel berufsvorbereitende Maßnahmen abgebrochen haben oder die aufgrund ihres Migrationshintergrunds einen besonderen Bedarf an Förderung beim Erwerb von Schlüsselqualifikationen haben. Seit Oktober wird die Gruppe im Klassenraum von «Basa» in den Fächern Mathematik, Deutsch, Biologie, Gesellschaftslehre und Englisch auf die Prüfungen zum Hauptschulabschluss vorbereitet.

Info und Beratung

Während die «Flex»-Teilnehmer regelmäßig die «Basa»-Räume aufsuchen, fallen bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen der beiden anderen Projekte immer wieder Beratungsgespräche oder Informationsveranstaltungen an. Etwa bei den derzeit 23 Jugendlichen, die am Projekt ««Schulverweigerung – Die 2. Chance» teilnehmen. Oder auch bei den rund 20 Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die von der Kompetenzagentur bei der Berufsorientierung oder Lehrstellensuche unterstützt werden. Aus dem gesamten Hochtaunus kommen die Teilnehmer der verschiedenen Angebote. Und auch hier bietet der neue «Basa»-Standort in Friedrichsdorf einen weiteren Vorteil: die unmittelbare Nähe zum Bahnhof mit schneller Anbindung in die Region.


6. Dez. 2010

Wir sind umgezogen!!!!

Die basa Friedrichsdorf sowie die Kompetenzagentur (bisher Oberursel) sitzen ab heute in neuen Räumen:
Bahnstraße 29 in Friedrichsdorf, nur 2 Min. vom Bahnhof Friedrichsdorf entfernt (das ehemalige Postgebäude).


30.11.2010

Auszeichnung für basa-Projekt

Die im Rahmen unseres ·Projekts "Mixstory - Fremde unter Fremden" entstandene Ton-Bild-Schau "Als ob" wurde im Fotografie-Sonderwettbewerb "Krise" der Hessischen Jugendfilmtage – Visionale 2010 mit dem 2. Preis der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung ausgezeichnet. Das Projekt "Mixstory" ist eine Kooperation des basa e.V. mit dem Gallus Zentrum und dem internationalen Kulturverein Saz-Rock sowie der Deutschen Jugend aus Rußland und läuft seit 2005. In diesem Jahr fanden zwei Arbeitstreffen statt: eines in Rodholz (Wasserkuppe) und eines in Terezín (ehemals: Theresienstadt), in dessen Rahmen die prämierte Produktion entstanden ist (vgl. www.mixstory.de unter "Theresienstadt").


25. Okt. 2010

Im Oktober startete unser neues Angebot "Flexible Ausbildungsvorbereitung" in Friedrichsdorf.· Es basiert auf den "Budgets für Ausbildungsvorbereitung", die vom Land Hessen den Kommunen· zur Verfügung gestellt wurden.·· mehr


aus dem Usinger Anzeiger vom 07.09.2010:

Bis in die Puppen plaudern
26. Hoffest der Bildungsstätte Alte Schule Anspach

(dah). Bei Gegrilltem, Kuchen und anderen Verköstigungen trafen sich am Samstag Freunde und Förderer der Basa e.V. (Bildungsstätte Alte Schule Anspach) zum 26. Hoffest. Abseits der Bänke spielten die Kleinen Fußball und wurden von den Teamern der Basa geschminkt.

„Das Hoffest soll ein Treffen in lockerem Rahmen sein, wo mit Kooperationspartnern und Politikern abseits von sonstigen Formalitäten gesprochen werden kann“, sagt Heinz Hoffmann, Geschäftsführer der Basa. Die Förderer ließen auch an diesem Abend nicht lange auf sich warten. Barbara Grobba vom Lions Club Bad Homburg/Hessenpark überreichte Dorothee Hermann von der Basa einen Scheck in Höhe von 2500 Euro zur Förderung des Niedrigseilgartens in Usingen. „Das Geld soll in Projekte der Schulen fließen. Es werden zu jedem Besuch des Niedrigseilgartens Profis benötigt, die die Schüler durch den Seilgarten führen“, erklärt Barbara Grobba.

Am Nachmittag sorgten „Jack Soul Samba“ mit südamerikanischen Klängen für den ein oder anderen Hüftschwung und am Abend ließen „discipline zero“ und „Inquisitörs“ mit metallischen Tönen die Haare fliegen. Geplaudert wurde dank beständigem Wetter noch bis in späte Stunden.


aus der Taunuszeitung vom 07.09.2010:

Geld für die Integration
Basa-Arbeit hilft jungen Menschen bei der Eingliederung in den Berufsalltag

Barbara Grobba (links) überreichte Basa-Mitarbeiterin Dorothee Herrmann einen Spendenscheck in Höhe von 2500 Euro. Foto: Pieren
Von Matthias Pieren

Die Mitarbeiter der Bildungsstätte Alte Schule Anspach (Basa) freuten sich am Wochenende über viele Besucher beim Sommerfest – und über eine Spende über 2500 Euro vom Lions Club Bad Homburg/Hessenpark.

Neu-Anspach. Heiße südamerikanischen Rhythmen der aus Rotterdam stammenden Gruppe «Jack Soul Samba» verzauberten die erwachsenen Besucher beim Sommerfest der Bildungsstätte Alte Schule Anspach (Basa). Härter und vor allem ohrenbetäubend laut ging‘s für die Jugend mit den Metal- und Punk- Bands «discipline zero» und «Inquisitörs» abends im Jugendzentrum zur Sache.

Das Publikum kam jeweils voll aus seine Kosten. Bei der leichten und beschwingten südamerikanischen Musik konnten sich die Mitarbeiter der Basa vorzüglich mit den Vertretern der Politik sowie mit den Besuchern der Kooperationspartner über ihre in den vergangenen Monaten geleistete Arbeit unterhalten.

Politische Bildung

Die vor allem aus Landesmitteln finanzierte Arbeit im Bereich der Jugendberufshilfe und auch der politischen Bildung wird inhaltlich stets mit dem Hochtaunuskreis abgestimmt. Die 20 hauptamtlichen Mitarbeiter und zahlreiche Honorarmitarbeiter befassen sich in Neu-Anspach mit den Projekten der politischen Bildungsarbeit, in Usingen mit dem Jugendberufshilfeprojekt «Sprungbrett», in Friedrichsdorf mit dem Projekt «Schulverweigerung – Die 2. Chance» und in Oberursel mit der «Kompetenz-Agentur». Im Gespräch mit Lokalpolitikern aus Neu-Anspach konnte Werkzeugmachermeister Markus Zopf vom Projekt «Sprungbrett», in dem junge Menschen im zweiten Anlauf auf den Hauptschulabschluss vorbereitet werden, Erfreuliches berichten. «Das Neu-Anspacher Bauunternehmen Trybek hat gerade einem «Sprungbrett»-Absolventen einen Ausbildungsplatz angeboten.

Der Schulleiter der Integrierten Gesamtschule Stierstadt, Walter Breinl, informierte sich im Gespräch mit Angela Merkle und Dr. Reiner Hartel über das seit einem Jahr mit EU-Fördermitteln finanzierte Projekt «Culture Messala», mit dem die Basa interkulturelle Kompetenzen fördert. «Bei dem Projekt geht es darum, Jugendliche mit Migrationshintergrund zu integrieren und fremdenfeindliche Tendenzen an Schulen zu bekämpfen», erläuterte die Referentin für Politische Bildung, Diplom-Sozialpädagogin Angela Merkle.

Soziale Kompetenz

Toleranz, Vielfalt und Respekt sind die Schlagworte, unter denen die Medienprojekte an der Gesamtschule am Gluckenstein in Bad Homburg und an der Philipp-Reis-Schule in Friedrichsdorf bereits erfolgreich angeboten werden. «Es ist enorm wichtig, dass an Schulen auch soziale Kompetenzen vermittelt werden», warb Merkle für die Arbeit ihres Arbeitgebers. Das Bemühen der Basa um die Entwicklung und Förderung junger Menschen würdigen die Mitglieder des Lions Club Bad Homburg/Saalburg bereits seit einigen Jahren. Beim Sommerfest überreichte Lions-Mitglied Barbara Grobba deshalb erneut eine Geldspende in Höhe von 2500 Euro.


24.08.2010

26. Hoffest im Hof der Alten Schule am 4. September!!!!

Dieses Jahr feiern wir unser mittlerweile 26. Hoffest und laden alle ein, mit uns zu feiern.

Unser Programm beginnt um 16:00 Uhr mit Angeboten für Kinder. Musikalisch das Hoffest bereichern wird eine ganz besondere Gruppe,· „Jack Soul Samba“ aus Rotterdam, die ab 18:30 Uhr südamerikanische Musik spielen. Am Abend gibt es dann Metal und Punk vom Feinsten mit „Discipline Zero“ und „INQUISITÖRS“ im JUZ im Keller der Alten Schule.·

Genießen Sie einen abwechslungsreichen Spätsommertag mit hoffentlich gutem Wetter bei Kaffee und Kuchen, leckerem Essen und Trinken, unter anderem auch frischgezapftem Bier.


11. August 2010

Erste Fotos aus Costa Rica und die Taunuszeitung schreibt


20. Juli 2010

Am 25. August 2010 startet in Oberursel im Café Portstrasse eine neue BDP-Jugendgruppe. Weitere Infos hier


09. Juni 2010

Presse zum diesjährigen Kinderpfingstzeltlager


 27. April 2010

Als Rückschau auf das basa-Jahr 2009 ist eine Zusammenfassung der Jahresberichte der einzelnen Projekte erschienen. Sie kann hier als PDF heruntergeladen werden, einmal im Format A4:· Bericht 2009 A4 und einmal als 4seitiges Faltblatt: Bericht 2009 A3.·· hh


19. März 2010

Fit für Ausbildung und Beruf (FAuB)

"Das Hessische Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit hat am 23. Februar 2010 entschieden, dass das Förderprogramm „Fit für Ausbildung und Beruf (FAuB)“ im Jahr 2010 nicht mehr aufgelegt wird.
Die Entscheidung fiel vor dem Hintergrund, dass mit der Instrumentenreform im SGB III keine geeignete Rechtsgrundlage für die Kofinanzierung durch die Agenturen für Arbeit mehr zur Verfügung steht."

Mit dieser kurzen Mitteilung auf der Seite www.esf-hessen.de teilte das HMAFG mit, dass das Programm FAuB nicht mehr aufgelegt wird. Hessenweit fallen damit mehrere hundert Plätze für noch schulpflichtige junge Menschen weg, die als schulmüde Jugendliche in dieser Alternative zum 10. Pflichtschuljahr an eine betriebliche Ausbildung herangeführt und parallel auf den Erwerb des Hauptschulabschlusses vorbereitet wurden. Im Hochtaunuskreis betrifft dies jedes Schuljahr 12 junge Menschen, für die dieses Angebot nun nicht mehr möglich ist.

"Fit für Ausbildung und Beruf (FauB) bietet eine betriebs- und praxisnahe Alternative·zum vollzeitschulischen 10. Pflichtschuljahr. Durch einen hohen Praxisanteil, der in außerschulischen Einrichtungen und vor allem in Unternehmen vermittelt wird, sollen die Jugendlichen motiviert werden, eigene Stärken und Fähigkeiten zu erkennen sowie noch fehlende Kompetenzen und Schlüsselqualifikationen zu erwerben und damit „fit“ für Ausbildung und Beruf zu werden. Oberstes Ziel der Maßnahme ist der Übergang in eine berufliche Erstausbildung. Wo dies nicht gelingt, wird die Vermittlung in passende weiterführende Angebote der beruflichen Integration angestrebt. Die Jugendlichen sollen zudem nach Möglichkeit im Rahmen der Maßnahme den Hauptschulabschluss nachholen." (aus der Zielbeschreibung des Programms)

Heute kam die offizielle Mitteilung des Landes (auf unseren bereits gestellten Antrag hin), dass aus den oben dargestellten Gründen der Antrag aus der Bearbeitung genommen wird.     hh


22. Feb. 2010

Stellenangebot:
Wir suchen für die Koordinierungsstelle "Schulverweigerung - Die 2. Chance"· mit Sitz in Friedrichsdorf zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Sozialpädagogin bzw. einen Sozialpädagogen (oder Fachkräfte mit vergleichbarem Abschluss) auf 1/2 Stelle.


25. Jan. 2010

Stellenangebot:
Wir suchen für die Kompetenzagentur Hochtaunuskreis mit Sitz in Oberursel zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Sozialpädagogin bzw. einen Sozialpädagogen (oder Fachkräfte mit vergleichbarem Abschluss).


 22. Januar 2010:

Prävention im Team - PiT:
Die Taunuszeitung berichtete über eine Veranstaltung, bei der an der IGS Stierstadt Minister Banzer den Teammitgliedern des dortigen PiT-Teams das offizielle PiT-Schild überreichte. Was PiT ist und was basa damit zu tun hat, können Sie auf unserer PiT-Seite (Prävention im Team)· nachlesen und in dem Bericht der Taunuszeitung.


 

Dezember 2009

Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten (AdB) wird 50 - wir gratulieren!

Am 12. Dezember 2009 beging der Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten in Berlin seinen 50. Geburtstag und konnte in den Räumen der Friedrich-Ebert-Stiftung zahlreiche Gäste begrüßen (darunter den Parlamentarischen Staatssekretär des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Hermann Kues; Anke Fuchs, Vorsitzende der Friedrich-Ebert-Stiftung, und Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung).

Wir gratulieren herzlich!

Aus Anlass des runden Geburtstages des AdB ist im Klartext-Verlag eine Festschrift mit dem Titel "Werkstatt der Demokratie: 50 Jahre Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten" erschienen, in der auch ein Beitrag des basa e.V. enthalten ist. Der Text von Reiner Hartel unter dem Titel Always Look on the Bright Side of Life - Migration und Integration als Aufgabenfeld der politischen Bildung kann hier heruntergeladen werden.


17. Nov. 2009

LQW - Qualitätstestierung

flieseMit dem gestrigen Abschlussworkshop hat basa einen fast 2jährigen intensiven Qualitätsentwicklungsprozess mit der erfolgreichen Testierung zu einem vorläufigen Abschluss gebracht. Vorläufig deshalb, weil das stete Bemühen um Verbesserung der eigenen Arbeit auch weiterhin Bestandteil des basa-Handels sein soll und sein wird.
Zum Abschluss des Workshops wurde dem Verein die LQW-Netzwerkfliese übergeben - alle LQW-testierten Organisationen (derzeit über 500 in Deutschland und Österreich) bekommen eine solche Fliese, die Teil eines großen Netzwerkbildes ist.

(Übrigens ist der Künstler, der diese Fliesen entworfen hat, für basa kein Unbekannter: Guido Kratz, früher in Neu-Anspach wohnend und damals öfters Gast in der Bildungsstätte!)    hh


29. Okt. 2009

Umbauarbeiten in der Alten Schule

Parallel zum laufenden Tagungshausbetrieb in der Alten Schule Anspach wird fleißig umgebaut - mehrere Räume haben sich in den letzten Monaten bereits sehr verändert, alle Waschräume wurden erneuert, Küchen verändert... und als von außen sichtbarste Veränderung steht seit einigen Tagen die neue Fluchttreppe an der Ostseite des Hauses: ein hoher stählerner Treppenturm, der hoffentlich nie (in seiner Funktion als Fluchttreppe im Brandfall) gebraucht wird. Weitere Brandschutzmaßnahmen werden folgen, bis dann im nächsten Jahr alle Umbaumaßnahmen abgeschlossen sein werden.          hh


13. Juli 2009

Hauptschulabschluss

Insgesamt 20 junge Menschen, die an einer der basa-Qualifizierungsmaßnahmen teilnahmen, traten im Juni zur Hauptschulabschlussprüfung an. 19 von ihnen haben die Prüfung - teilweise mit guten Ergebnissen - bestanden, ein Teilnehmer hat krankheitsbedingt eine Prüfung versäumt und wird diese nach den Ferien nachholen.

Ein schöner Erfolg für die jungen Leute und für die basa-Lehrgänge "Fit für Ausbildung und Beruf" sowie "Projekt Sprungbrett"!· Herzlichen Glückwunsch! · ·· hh

Nachtrag 3.10.: Der Nachholer hat die Prüfung ebenfalls bestanden! Herzlichen Glückwunsch!!!


06. Juli 2009

basa-Mitarbeiter Clemens Rohrbach führte einen Clowns-Workshop für Kinder der Kita "Löwenzahn" in Riedelbach durch:·
Mit viel Spaß den "Chef veräppelt"· - Usinger Anzeiger vom 06.07.2009

29./30. Juni 2009

basa feiert das Doppeljubiläum
"100 Jahre Alte Schule Anspach - 25 Jahre basa e.V."

Die Taunuszeitung und der Usinger Anzeiger berichteten über die Feier vom Freitag:

"Gratulantenreigen für die Basa"
Artikel aus der Taunuszeitung vom 29.06.2009

"Entspannende Klangsphären und harte Fakten"
Artikel aus dem Usinger Anzeiger vom 29.06.2009

Über das Hoffest vom Samstag schrieb die Taunuszeitung:

"Doppeljubiläum ausgelassen gefeiert"
Artikel aus der Taunuszeitung vom 29.06.2009··········

.. und der Usinger Anzeiger:········

"Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander vereint"
Artikel aus dem Usinger Anzeiger vom 30.06.2009·············· hh


04.05.2009

"Preis Politische Bildung" -·
Preisverleihung am 5. Mai 2009 in Berlin

Zum ersten Mal vergibt der Bundesausschuss Politische Bildung (bap) in diesem Jahr den mit insgesamt 16.000 Euro dotierten "Preis Politische Bildung". Der bap zeichnet damit Projekte und Veranstaltungen aus, die nachhaltig die demokratische politische Kultur fördern und stützen. Zum Auftakt stehen Sozial- und Bildungsbenachteiligte mit Migrationshintergrund im Mittelpunkt. Gefördert wird der Preis, der künftig alle zwei Jahre mit wechselndem thematischen Schwerpunkt verliehen wird, vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb. Schirmherr ist Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert, der auch die Festrede halten wird.

Den mit 10.000 Euro dotierten ersten Preis teilen sich zwei Projekte. Für "Junge Migrantinnen und Migranten: Fit für den Beruf und engagiert in der Gesellschaft" nimmt die Arbeitsgemeinschaft selbstständiger Migranten e. V. gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft türkischer Unternehmer und Existenzgründer e.V. aus Hamburg den Preis entgegen. Das Projekt verbindet auf vorbildliche Weise politische mit beruflicher Bildung. Ebenfalls mit dem ersten Preis ausgezeichnet wird das Projekt "Stadtteilmütter auf den Spuren der Geschichte" der Aktion Sühnezeichen aus Berlin. Es führt Frauen mit Migrationshintergrund an die Geschichte des Nationalsozialismus heran. Als Multiplikatorinnen geben sie jetzt das Gelernte in ihrer Muttersprache weiter.

Mit dem zweiten Preis und 5.000 Euro werden das Lidice Haus in Bremen und die Bildungsstätte Alte Schule Anspach in Neu-Anspach ausgezeichnet. Ihr Projekt "Jugend entdeckt Demokratie" bildet jugendliche Multiplikatoren aus, die eine intensive Auseinandersetzung mit den Themen Diskriminierung, Rassismus, Faschismus und Demokratie ermöglichen.

Den mit 1.000 Euro dotierten Sonderpreis erhält das Projekt "ungeduldig - ein Film von jungen Flüchtlingen". Mit einem distanzierten Kamerablick macht der Film in Hamburg lebende, geduldete Flüchtlinge als Akteure, aber auch als kompetente Kritiker der gesellschaftlichen Ausgrenzungsprozesse sichtbar.


02.05.2009

Der BDP wird 60 Jahre alt! Infos siehe hier: http://www.bdp.org/hessen/60Jahre.html


24.02.2009

Honorarkräfte (m/w) gesucht

Wir suchen pädagogische Mitarbeiter(innen) auf Honorarbasis zur Durchführung von Projektwochen und –tagen. Diese Veranstaltungen sind Teil unseres Projektes „Culture massala“ , eines Angebots im Rahmen des Bundesmodellprogramms „Xenos - Integration und Vielfalt“. Das dreijährige Projekt setzt sich zum Ziel, Jugendlichen im Übergang von Schule und Beruf an zwei Gesamtschulen im Hochtaunuskreis interkulturelle Kompetenzen zu vermitteln und damit zu ihrer Integration auf dem Arbeitsmarkt beizutragen.

Bewerber(innen) sollten Erfahrungen in der Umsetzung der Themen Interkulturalität, Toleranz, Vielfalt haben sowie mit der Berufsorientierung von Jugendlichen vertraut sein.

Aussagekräftige Bewerbungen bitte an die Projektleitung Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


17.02.2009

Gelb regiert die Welt

Zitronengelb wird die Wand im Gruppenraum der Pfadfinder: Philipp, Carla, Moritz, Michel, Julia und Jakob (von links) rollten die Farbe eigenhändig auf. Foto: Saltenberger

Von Frank Saltenberger

Neu-Anspach. «Es sind einige neue Kinder dazugekommen, da wollten wir auch den Raum neu gestalten», erklärte Clemens Rohrbach, und ein wenig klang es auch so, als ob er sich an der alten roten Wand sattgesehen hatte.

Rohrbach, zuständig für die Kinder- und Jugendarbeit der Pfadfinder-Einrichtung in der Alten Schule Anspach (Basa), hatte aber auch ein «pädagogisch wertvolles» Argument für die Renovierungsaktion: «Einen Raum, den die Kinder selbst gestaltet haben, nehmen sie auch ganz anders an.» Wer wollte dem widersprechen, vor allem, wenn man beobachten konnte, mit welchem Eifer die sechs Kinder der Montagsgruppe bei der Sache waren.

Aber zunächst musste eine Farbe ausgewählt werden, und da durften auch die Teamerinnen Nadin Schuler – «Türkis wäre doch schön!» – Lisa Spintig und Inja Weinlich mitreden. Aber aus Türkis wurde nichts, denn: «Wir haben nicht mehr genug von der Farbe», stellte Rohrbach erleichtert fest, als er in den angebrochenen Eimer schaute. Auch Vorschläge, die Farben zu mischen, wurden verworfen, denn Gelb war genug da und fand allgemeine Zustimmung.

Am Vormittag waren die Kinder zum Arbeitseinsatz angerückt, die Leisten, Fenster und Türen abgeklebt und die farbigen Wände weiß vorgestrichen. In der Mittagspause hatten die Wände Zeit zum Trocknen, und dann kam der Schlussanstrich. Aber es gab noch mehr zu tun als Wände zu streichen: Regale ausräumen, abbauen, abwaschen zum Beispiel und streichen.

Rohrbach hatte rein zufällig auch ein neues Gebinde gelber Holzfarbe eingekauft, und die Farbe machte sich auf dem Holz genauso gut wie an der Wand. Der Arbeitseinsatz hatte auch etwas von einem Kreativ- und Abenteuertag, denn am Abend wurde gemeinsam gekocht, gegessen und nach einem geselligen Abendprogramm im Gästehaus übernachtet.

Die Montagsgruppe triff sich jeweils montags von 16 bis 18 Uhr zum gemeinsamen Spielen, Gestalten oder zu anderen Aktivitäten. Angesprochen sind Kinder von sieben bis zehn Jahren. Bisher mussten sich die Gruppen – es gibt auch eine Donnerstagsgruppe – den Raum mit den Großen teilen. Seit für die Jugendlichen aber das konzeptionell umstrukturierte Jugendzentrum wieder zur Verfügung steht, haben die Kleinen den Gruppenraum wieder für sich allein.

«Es werden noch eine Kuschelecke eingerichtet und ein Himmel abgehängt», erklärte Rohrbach weitere Maßnahmen, «damit sich die Kinder wohlfühlen.»


15. Januar 2009

Weiterer Preis für basa-Projekt: Der F.R.E.D.

Am Samstag, den 10. Januar 2009, verlieh der Deutsche Liverollenspiel-Verband den 1. Preis für Fortschrittliche Rollenspiel Entwicklung in Deutschland (F.R.E.D.) an das Alternate Reality Game - Projekt Prometheus der Bildungsstätte Alte Schule Anspach. Mit dem F.R.E.D. werden besonders schöne oder innovative Liverollenspiel-Konzepte ausgezeichnet, die 2008 im deutschsprachigen Raum umgesetzt wurden.··

fred_web ·

5. Januar 2009

Schulverweigerung und Übergang Schule-Beruf - Neue Angebote bei basa

Im neuen Jahr kann basa seine Angebote an schulmüde Jugendliche bzw. im Übergang Schule-Beruf um zwei Projekte erweitern:

Berufseinstiegsbegleitung

Die Bundesagentur für Arbeit hat ein Programm für sog. Berufseinstiegsbegleiter an 1000 Schulen im Bundesgebiet ausgeschrieben.
Das Programm richtet sich an Jugendliche, die Schwierigkeiten haben, den Schulabschluss zu erreichen und den Einstieg in eine berufliche Ausbildung zu bewältigen.

Die Berufseinstiegbegleitung soll dazu beitragen, Chancen für Schüler(innen) auf einen erfolgreichen Übergang in eine betriebliche Ausbildung deutlich zu verbessern. Sie erhalten Unterstützung beim Erreichen eines Schulabschlusses, bei der Berufswahl, der Ausbildungsplatzsuche und während der ersten Ausbildungszeit. Die Begleitung beginnt in der Regel mit dem Besuch der Vorabgangsklasse und endet ein halbes Jahr nach Beginn einer beruflichen Ausbildung (Regeldauer).

Für 6 Schulen im nördlichen Rhein-Main-Gebiet (in Bad Homburg, Bad Vilbel, 2 x Frankfurt, Hofheim und Usingen) hat ein Trägerzusammenschluss (Berufsbildungswerk Südhessen, Internationales Familienzentrum Frankfurt, basa e.V.) den Zuschlag erhalten. Ab Februar 2009 wird ein Mitarbeiter der basa an der Konrad-Lorenz-Schule in Usingen tätig werden.

Schulverweigerung - Die 2. Chance

basa ist mit einem Projektvorschlag in das Programm „Schulverweigerung - Die 2. Chance" aufgenommen worden.

Hintergrund des Programms ist, dass bundesweit derzeit jährlich cirka 8 Prozent der Schulabgängerinnen und Schulabgänger eines Jahrgangs die Schule ohne Abschluss verlassen. Eine Ursache für das Verlassen der Schule ohne Schulabschluss liegt bei einem Teil der Jugendlichen in einer bewussten schulverweigernden Haltung. Mit dem ESF-Programm „Schulverweigerung - Die 2. Chance" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) wird eine nachhaltige Senkung der Zahl der Jugendlichen angestrebt, die die Schule ohne Schulabschluss verlassen. In den Koordinierungsstellen der „2. Chance" werden Jugendliche, die aktive oder passive Formen von Schulverweigerung zeigen, aufgefangen und wieder ins Regelschulsystem integriert.
Im Fokus des Programms stehen dabei Schülerinnen und Schüler, die:

→ mindestens 12 Jahre alt sind und sich maximal am Beginn des Besuchs der letzten Klassenstufe befinden,
→ die eine Hauptschule, Förderschule oder eine andere Schulform besuchen, auf der der Erwerb eines Hauptschulabschlusses möglich ist und
→ die ihren Schulabschluss belegbar durch aktive oder passive Schulverweigerung gefährden.

Die sogenannte Koordinierungsstelle wird in den kommenden Wochen aufgebaut werden, zwei Mitarbeiter(innen) werden für die Betreuungsangebote an den Schulen zuständig sein. Mehr dazu demnächst.


09. Dezember 2008

"Auch ohne Clownkostüm bin ich ein Clown"

Clownkurs "Nase auf!" in den Räumen der Bildungsstätte Alte Schule forderte die Fantasie der jungen fünf Schüler heraus

NEU-ANSPACH (pl). "Guckt zu uns und nehmt das Publikum mit auf die Reise, das ist ganz wichtig", sagte Clemens Rohrbach zu Moritz, Melissa, Louis, Christian und Leander. Die fünf Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren spielten eine Geschichte, die sie im Clownkurs "Nase auf!" zuvor eingeübt hatten. Alles drehte sich dabei um einen einfachen Koffer. Der stand auf einer imaginären Bühne in den Räumen der Basa (Bildungsstätte Alte Schule Anspach). Jugendbildungsreferent Rohrbach leitete dort den Clownkurs für Kinder.
Veranstalter war der Bund Deutscher PfadfinderInnen Hochtaunuskreis. Zwei Tage lang lernten die Nachwuchs-Komiker von Rohrbach, was bei der Darstellung von Clownerien zu beachten ist oder wie man Gefühle wie Ärger, Trauer und Schmerz am besten ausdrückt. "Ein Clown macht Dinge, die keiner erwartet", erklärte Rohrbach und forderte die Fantasie seiner fünf Schüler heraus. Die ließen sich nicht lange bitten und lieferten ständig neue Ideen. Nach kurzer Diskussion untereinander wurden die besten Vorschläge in den Verlauf der lustig gespielten Szenen eingebaut. Ein Strich im Raum markierte den Rand der Bühne. Abwechselnd standen die Kinder entweder auf der Bühne oder saßen im Zuschauerraum, um über die Darbietungen der anderen zu lachen. "Ihr habt so viele Ideen", freute sich Rohrbach, dabei nahm er immer wieder die Rolle eines Moderators ein und brachte den Kindern die goldenen Regeln der Clownerien bei.
Auch das Einüben von pantomimischen Darstellungen stand auf dem Programm. Hierbei sollte allein durch den Einsatz von Körpersprache die Situation verdeutlicht werden. Damit der Gesichtsausdruck nicht ablenkte, trugen die Akteure zur Aufführung weiße Masken. "Der Clown verkörpert Freiheit beim Ausleben seiner Gefühle", erklärte Rohrbach. So war es für die Kinder ein Erlebnis, sich in Rollenspielen ständig neu zu entdecken und unter professioneller Anleitung die Darstellung vor Publikum zu erlernen. Dies war für Leander (11) nichts Neues, der bereits auf einer Klassenfahrt einen Clown samt eingeübten Programm dargestellt hat. "Auch ohne Clownkostüm bin ich ein Clown, es ist lustig, anderen eine Freude zu machen", war für den neunjährigen Louis der Grund, sich zwei Tage mit den Grundregeln der Spaßmacher vertraut zu machen.
Dabei war Louis bei Kursleiter Rohrbach in den besten Händen. Denn dieser hat eine dreijährige Clownsausbildung am Theater für Clown und Komik in Hannover absolviert. Dies sei eine richtige Ausbildung mit schriftlicher, mündlicher und darstellerischer Abschlussprüfung. Der gebürtige Gießener war im Anschluss daran auch Mitglied der Clown-Doktoren in Wiesbaden, einem Verein, der in hessischen Kinderkliniken mit Clownerie kranken Kindern den Alltag erleichtert. Es sei wissenschaftlich erwiesen, dass das Lachen im Krankenhaus den Heilungsprozess der Kinder beschleunige, erklärte der Spaßmacher mit abgeschlossener Ausbildung, Clemens Rohrbach.

(aus: Usinger Anzeiger vom 08.12.2008)


23. Okt. 2008

Weiterbildungspreis für die basa Neu-Anspach

Die drei ersten Preise des Wettbewerbs von "Weiterbildung Innovativ 2008" gehen nach Frankfurt, Kassel und Neu-Anspach. Die Jury hat Angebote ausgezeichnet, die für verschiedene Wege zur Erneuerung der Weiterbildung stehen. Die Auszeichnungen verliehen Wirtschaftsminister Dr. Alois Rhiel und der Vorsitzende von Weiterbildung Hessen e.V., Claus Kapelke.....
An junge Menschen richtet sich das Projekt Prometheus, das der politischen Bildung dient. Dafür wurde basa e.V. aus Neu-Anspach der dritte Preis zugesprochen. Das Angebot· verbindet Rollenspiele, kritische Informationsanalyse, Medienrecherchen, Erlebnispädagogik und Stadtrallye.
Weiterbildung Hessen wurde 2003 auf Initiative von 49 Weiterbildungseinrichtungen und des hessischenWirtschaftsminiteriums gegründet. Der Verein vergibt das Qualitätssiegel "Weiterbildung Hessen e.V. - geprüfte Weiterbildungseinrichtung".

(aus: Usinger Anzeiger vom 22.10.2008)


13. August 2008

Lions-Club Bad Homburg-Hessenpark unterstützt basa

Zum zweiten Mal unterstützt der Lions-Club Bad Homburg-Hessenpark unsere Arbeit mit jungen Menschen ohne Ausbildung und Arbeit. Auch dieses Jahr führte der Lions-Club wieder ein Wohltätigkeits-Golfturnier durch, aus dessen Erlös sie unsere Arbeit fördern wollen. Dafür einen ganz herzlichen Dank an die Veranstalter sowie alle Mitwirkenden.····· hh

(Aus der Taunuszeitung vom 05.08.2008:)

Golf-Erlös hilft Jugendlichen

Von Jürgen Schnegelsberg

Altweilnau. Golfen für einen guten Zweck mit hohem Erlebniswert. Das versprach - und hielt - das Wohltätigkeits-Golfturnier, zu dem der Lions-Club Bad Homburg-Hessenpark am Sonntag auf den Platz des Golfclubs Taunus Weilrod eingeladen hatte. Ergebnis: Mehr als 5000 Euro als Spendenerlös kommen auch in diesem Jahr dem Projekt Sprungbrett der selbst verwalteten Jugendbildungsstätte Alte Schule Anspach (Basa) zu Gute. Das Projekt Sprungbrett wendet sich an junge Frauen und Männer, die keinen Ausbildungsplatz gefunden haben und arbeitslos sind.

Laut Clubmanagerin Dörte Weiher starteten 93 Teilnehmer mit einem «Shotgun», dem traditionellen Böllerschuss zu Turnierbeginn. Gespielt wurde ein Einzel und vorgabenwirksam, das heißt, der Spieler kann sein Handicap verbessern oder verschlechtern, je nachdem, wie er bei diesem Turnier spielt. Das Startgeld in Höhe von 75 Euro beinhaltete Greenfee (Gebühr für das Spielen auf dem Platz), Startgeschenke, Rundenverpflegung, Getränkeempfang nach der Runde sowie ein amerikanisches Barbecue, das auf der Terrasse der Vereinsgaststätte «Hole·19» stattfand.

Den Bad Homburger Hessenpark-Lions, im März 2007 von Gründungspräsident Uwe Grauer aus der Taufe gehoben, liegt die Förderung von Kindern und Jugendlichen ganz besonders am Herzen. «Allein durch das Golfturnier im vergangenen Juli konnte unser Club rund 4000·Euro für das Projekt Sprungbrett der Basa zur Realisierung eines Niedrigseil-Klettergartens in Usingen zur Verfügung stellen», sagte Lions-Clubmaster Günter Häckl, der auch in diesem Jahr für die Organisation des Turniers verantwortlich war.

Zum sehr guten Ergebnis des Turniers trug wesentlich die Versteigerung der Preise am Abend bei, die allein über 2000 Euro erbrachte. Zu den 93 Turnier-Teilnehmern gesellten sich hier noch 20 weitere Gäste für die Abendveranstaltung dazu. Hauptpreis war eine Woche Urlaub für zwei Personen im Club Aldiana in Bad Griesbach (Bayern), außerdem gab es mehrere VIP-Karten für das Freundschaftsspiel Eintracht Frankfurt gegen Real Madrid am 12. August.

Am 16. August wird der Preis des Präsidenten auf dem Platz des Clubs ausgespielt, «der gesellschaftliche Höhepunkt des Jahres.» Beginn ist um 10 Uhr, wenn Taucher die Bälle des abgelaufenen Jahres aus dem Teich holen.


12. August 2008

Hoffest am 06.09.2008

Unser traditionelles Hoffest findet dieses Jahr am Samstag, den 06. September ab 16:00 Uhr statt. Für Kulinarisches, Kinderprogramm, Live-Musik uvm. ist wie immer bestens gesorgt. cr


11. August 2008

Penspinning und Galileo in der basa

Am letzten Juli-Wochenende· fand ein international besuchtes Treffen von rund 50 Penspinning-Aktiven in der Bildungsstätte Alte Schule statt.
Was ist "Penspinning"?
Penspinning ist "die Kunst, einen Stift zu drehen", also eine Art Jonglage mit modifizierten und umgebauten Stiften und eine beliebte Beschäftigung von Schülern und Studenten. In verschiedenen Ländern wird das als Sport betrieben, wobei die Kommunikation und auch Wettbewerbe fast immer über das Internet stattfinden: Man filmt seine neuesten Tricks und setzt sie ins Netz. Es gibt auch eigene Websites der Penspinning-Community und einen Artikel in Wikipedia (gebt mal „Penspinning" bei Google ein).

Was hat "Galileo" damit zu tun?
Galileo ist die bekannte Infotainmentsendung von ProSieben. Als neuer Jugendtrend ist Penspinning auch für das Magazin Galileo interessant. Die haben mit einem Team die Veranstaltung begleitet; der Film wurde am 4.8.08 auf ProSieben ausgestrahlt. · · · · ··

Hier die Links zu den beiden Teilen des Galileobeitrages:

Galileo-Beitrag Teil 1

Galileo-Beitrag Teil 2

 hh


Aus der Taunuszeitung vom 25.07.2008:
Bei der Basa ist es wie in einem richtigen Zeltlager·
Von Dorit Lohrmann

Neu-Anspach. Wie in einem richtigen Zeltlager fühlten sich die Kinder der VzF-Tagesstätte am Mittwoch auf dem Gelände der Bildungsstätte Alte Schule Anspach (Basa). Clemens Rohrbach, Jugendbildungsreferent beim Bund Deutscher PfadfinderInnen (BDP), hatte in Abstimmung mit Kindergartenleiterin Karin Birk-Lemper dazu eingeladen, und so erhielten seine Betreuerinnen Christiane Dittrich und Inja Weinlich Besuch von Erzieherin Julia Mazzotta sowie 13 Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis neun Jahren.


«Schulanfänger und Hortkinder», präzisierte Mazotta. Also solche Kinder, die schon alt genug und somit in der Lage sind, kleinere Aufgaben zu übernehmen. Und das fing schon beim Aufbau des Schlafzeltes auf der Wiese an und setzte sich bei der Zubereitung des Mittagessens fort: Alle mussten mithelfen, jeder hatte eine Aufgabe zu übernehmen – der Grundgedanke eines funktionierenden sozialen Gefüges also und einer der Leitgedanken unter Pfadfindern.

Mit Kennenlernspielen fing der Tag an. Kinder und Betreuer warfen sich im wahrsten Sinne des Wortes den Ball zu, als es darum ging, sich untereinander vorzustellen. Bei einem Fangenspiel löste sich dann auch die letzte eventuell noch vorhandene Befangenheit, so dass sich die Großen mit den Kleinen nun gemeinsam ans Aufbauen des Zeltes machen konnten.

«Wir wollten den Kindern die Gelegenheit bieten, einmal die ganz spezielle Atmosphäre eines Zeltlagers kennenzulernen», erläuterte Clemens Rohrbach das Motiv, das den Ausschlag zu dieser Aktion gegeben hatte. Die Idee ist zwar neu für Anspacher Kinder, das soll aber nicht so bleiben. Rohrbach denkt daran, eine feste Zeltlagergruppe in den Ferien einzurichten, auch außerhalb des heimischen Geländes. Die gute Zusammenarbeit zwischen der VzF-Kita und dem BDP war durch eine Arbeitsgemeinschaft mit dem Hort entstanden.

Zeltlageratmosphäre bedeutet, dass sämtliche Aktivitäten möglichst im Freien stattfinden. Da das Wetter mitspielte, gab es keine Hindernisse. Die Teilnehmer bastelten ein Kräutertöpfchen zum Mitnehmen, erkundeten die Umgebung des Zeltplatzes und stritten sich abwechselnd um ein paar Hula-Hoop-Reifen. Als es auf die Mittagszeit zuging, begannen alle Kinder, sich am Gemüse zu schaffen zu machen – sie schälten, schrubbten und schnippelten alles klein. Daraus wurde dann in einem großen Topf auf kleiner Gasflamme Gemüsesuppe gekocht.

Clemens Rohrbach und alle Betreuerinnen waren zufrieden mit dem Ablauf des Tages. Und was meinten die Kinder? Der sechs Jahre alte Thomas und Vanessa (7) zeigten sich besonders beeindruckt von dem Klettergerüst, das sie auf dem Basa-Gelände vorfanden und mit entsprechender Begeisterung in Beschlag nahmen. «Der Zeltaufbau war das schönste Erlebnis des Tages», meinte dagegen die sechsjährige Laura.

Aus der Taunuszeitung vom 04.07.2008:

Beste Stimmung im Zeltlager

Neu-Anspach. Dank des guten Wetters wurde das Kinderzeltlager des BDP Hochtaunus ein riesiger Erfolg. 50 Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren erlebten gemeinsam spannende fünf Tage.

In dieser Zeit gehörten Lichtspiele im dunklen Zelt, die Bearbeitung von Ytong- und Speckstein, Batikkurse, Kurse in der Schmuckherstellung und Instrumentenbau zum Angebot. Außerdem lernten die Kinder Spiele aus anderen Kulturen kennen, und sie studierten Zirkusnummern ein. Besonders spannend war es, Gipsmasken des eigenen Gesichts herzustellen. Aber auch der „Einsauworkshop“ machte Spaß. Handwerkliches Geschick waren beim Bau einer Schaukel und eines Barfußpfades gefragt.

Da so viel Aktion großen Hunger nach sich zieht, wurde oft gemütlich gegrillt, und am Lagerfeuer machten es sich Kinder und Betreuer abends mit Stockbrot gemütlich. Die Kleinen zeigten sich besonders mutig, als es an einem Abend auf eine Nachtwanderung ging. Und bei den „Groß- und Kooperationsspielen“, an denen alle Kinder gemeinsam teilnahmen, hatte jeder die Gelegenheit, neue Freunde kennenzulernen. Bei so viel Angebot war die Stimmung bestens. (iho)


10. Juli 2008

Hauptschulabschlussprüfungen (Nachtrag)

Von 28 Prüflingen, die zur HASA-Prüfung antraten, haben nun 26 die Prüfung bestanden (ein Prüfling durfte eine Nachprüfung machen, weil er aus Krankheitsgründen nicht an der mündlichen Prüfung teilnehmen konnte). Ein schöner Erfolg für die jungen Leute. Einen herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle!·········· hh


Aus der Taunuszeitung vom 20.06.2008:

Basa macht fit für den Beruf

Von Dorit Lohrmann

Neu-Anspach. In Deutschland muss der Nachwuchs mindestens neun Jahre zur Schule gehen, und in diesem Zeitraum sollten Jugendliche mindestens einen Hauptschulabschluss erreicht haben. Sonst sieht es mit einem Ausbildungsplatz schlecht aus. Doch nicht immer funktioniert das reibungslos. „Es sind vor allem sozial benachteiligte Jugendliche, die keinen Abschluss haben“, erklärte Thomas Sydow. Der Pädagoge unterrichtet Heranwachsende an der Bildungsstätte Alte Schule Anspach, kurz Basa. In verschiedenen Projekten versuchen die Lehrer dieser Einrichtung, Jugendlichen einen Weg ins Berufsleben anzubieten, eine zweite Chance sozusagen.

·„Fit für Ausbildung und Beruf“ (FAUB) sollen beispielsweise jene Schüler gemacht werden, die bei der Basa ihr zehntes Schuljahr nachholen. Das Projekt beinhaltet zwei Unterrichtstage pro Woche, an den anderen drei Tagen erleben die jungen Menschen in einem Betriebspraktikum den Arbeitsalltag, beschrieb Sydow das Projekt.

Aber auch ältere Jugendliche, welche die Schüler abgebrochen haben, haben die Möglichkeit, bei der Basa ihren Hauptschulabschluss nachzuholen, andere wiederum bereiten sich in verschiedenen Beschäftigungs- und Qualifizierungsprojekten auf ihren beruflichen Werdegang vor.

Spannend wurde es dabei, als die Abschlussprüfungen anstanden. Erst die schriftlichen, und wenig später mussten die Jugendlichen noch mündlich Rede und Antwort stehen und zeigen, was sie gelernt hatten. Kein Wunder, dass in den Pausen zwischen den Prüfungen manch hitziges Gespräch unter den jungen Leuten entstand.

Pädagoge Stefan Leifert wirkte dabei gelassen. Bei den schriftlichen Prüfungen hätten 27 von 28 Teilnehmern bestanden, sagte er, erfahrungsgemäß sei nicht zu erwarten, dass jemand die mündliche Prüfung vollständig vermassle. Aufgeregt waren die Prüfungskandidaten aber trotzdem, auch wenn es nicht jedem anzumerken war. Lukas etwa, der angehende Dachdecker, beantwortete selbstsicher die Fragen der Prüfer. Der 17-Jährige schien in dem Wehrheimer Dachdeckerbetrieb, in dem er sein Praktikum absolviert hatte, gut aufgepasst zu haben; oder ordentlich gebüffelt, denn er kam nicht ins Schlingern, selbst nicht bei völlig unerwarteten Fragen. Bei der Frage, um welche Dachdeckung es sich bei dem benachbarten Gebäude handele, stutzte er zwar, antwortete dann aber prompt: „Das sind Bitumenziegel, solche werden heutzutage gar nicht mehr verwendet.“ Lukas Anstrengungen während der vergangenen Monate und ein wenig Glück haben ihm einen Ausbildungsplatz in seinem Betrieb gesichert. Nicht alle Schüler jedoch könnten in ihrem Praktikumsbetrieb bleiben, schränkte Leifert ein. „Aber wir helfen ihnen natürlich auch dabei, einen Platz zu finden.“


 

9. Juni 2008

Hauptschulabschlussprüfungen 2008 in der basa

28 junge Leute aus drei verschiedenen Lehrgängen der basa nahmen in den letzten Wochen an den Hauptschulabschlussprüfungen teil. 25 davon haben bestanden, ein schöner Erfolg. Herzlichen Glückwunsch allen Prüflingen!··················· hh


29. Mai 2008·

Kinderzeltlager

Fotos vom diesjährigen Kinderzeltlager finden Sie hier: http://www.bdp.org/htk/


05. Mai 2008

Hoffest

Unser traditionelles Hoffest findet dieses Jahr am Samstag, den 06. September ab 16:00 Uhr statt. Für Kulinarisches, Kinderprogramm, Live-Musik uvm. ist wie immer bestens gesorgt. cr


23. April 2008·

Kinder- und Jugendhilfeausschuss befürwortet weitere Förderung
des "Projekts Sprungbrett"

In der gestrigen Sitzung des Kinder- und Jugendhilfeausschusses des Hochtaunuskreises stellten Martin Rohmfeld und Heinz Hoffmann den Sachbericht und Evaluationsbericht des Projekts Sprungbrett für 2007 vor. Der Ausschussvorsitzende, der Erste Kreisbeigeordenete Dr. Wolfgang Müsse,· betonte die Bedeutung des Projekts für die soziale Infrastruktur des Kreises, lobte die guten Ergebnisse des Projekts und empfahl dessen weitere Förderung. Dem folgte der Ausschuss nach kurzer Beratung einstimmig.


11. April 2008

basa-Seminar wurde von der Bundeszentrale für politische Bildung
als "Beispiel guter Praxis" ausgewählt!

Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) will ihre Website www.bpb.de überarbeiten und in einem neuen Förder-Online-Bereich künftig "Beispiele guter Praxis" der politischen Bildungsarbeit vorstellen. Damit will sie andere Veranstalter im Sinne der Qualitätsverbesserung der politischen Bildung vom Know-how dieser Träger profitieren lassen. Dafür hat die Bundeszentrale die Berichte von zahlreichen bpb-geförderten Veranstaltungen gesichtet.

Vorgestellt werden soll dabei auch die Veranstaltung "Politischer SommerZirkus - Bild Dir Deine (eigene) Meinung" der Bildungsstätte Alte Schule Anspach (basa). Schüler/-innen aus drei weiterführenden Schulen der Umgebung haben sich in diesem Seminar eingehend mit dem Thema Politik beschäftigt. Die Teilnehmer/-innen erarbeiteten während des Workshops Fragestellungen, die sie bei einer Podiumsdiskussion an Vertreter/-innen von Parteien und gesellschaftlichen Organisationen richteten. Des Weiteren bereiteten sich die Jugendlichen auf die U 18-Wahl zum Deutschen Bundestag vor.


4. März 2008

basa e.V.  als Träger der außerschulischen Jugendbildung anerkannt

Vorige Woche war es endlich soweit: basa e.V.· wurde mit einem Schreiben des Hessischen Sozialministeriums als Träger der außerschulischen Jugendbildung anerkannt. Das heißt, dass damit die Bildungsstätte eine der· Einrichtungen sein wird, die vom Land Hessen (neben Jugendverbänden und Jugendbildungswerken) für ihre Angebote der außerschulischen Jugendbildung gefördert wird.


8. Februar 2008

Umbau Alte Schule - Zuschüsse bewilligt

In der·Alten Schule stehen einige Umbau- und Modernisierungsarbeiten an. Unter anderem·sollen die Sanitärräume und die große Küche neu gestaltet werden, auch sind Brandschutzauflagen nach den neuesten Richtlinien zu erfüllen. Dazu hatte·basa einen Förderantrag an das Land Hessen sowie die Stiftung Deutsche·Jugendmarke gestellt. Nachdem das Land Hessen bereits 100.000 EUR für Baumaßnahmen zur Verfügung gestellt hatte, hat nun auch die Stiftung Deutsche Jugendmarke 80.000 EUR bewilligt. Rund 34.000 EUR muss der Verein selbst aufbringen, dazu 25.000 EUR in Form von Selbsthilfe.


Aus der Taunuszeitung vom 07.02.2008:

Top-Adresse für Irish Music

Von Frank Saltenberger

Neu-Anspach. Die Alte Schule als „Mekka“ für Irish Music zu bezeichnen, wäre vielleicht übertrieben, aber als Top-Adresse hat sie sich inzwischen etabliert. Zum siebten Mal trafen sich dort am Wochenende Liebhaber der Musik von der Grünen Insel, und von Jahr zu Jahr werden es ein paar mehr.

Rund 50 Musiker mit unterschiedlichen Voraussetzungen arbeiteten mit versierten Lehrern in Gruppen zusammen, und während die Anfänger um das typisch Irische in der Musik rangen, konnten die Fortgeschrittenen schon ein wenig feilen. Höhepunkt ist immer das öffentliche Konzert am Samstagabend, an dem die Teilnehmer ihr Können und das neu Erarbeitete demonstrierten und die Lehrer gemeinsam musizierten. Doch noch am Sonntag wurde weitergearbeitet, bis man am Mittag wieder auseinander ging.

Viele werden sich beim nächsten Workshop in der Basa (Bildungsstätte Alte Schule) wieder sehen, denn Ekhart Topp, dem Organisator des Workshops, gelingt es von Jahr zu Jahr, Spezialisten jeweils für die irischen Instrumente zu gewinnen, welche die Teilnehmer dort abholen, wo sie je nach Fähigkeiten gerade sind. Einer der Stamm-Dozenten für Fiddle ist Donal Campbell. Einige der Fiddle-Schüler aus seiner Gruppe kannte er schon von vorangegangenen Workshops und bestätigte, dass die inzwischen „viel geübt“ haben. Mit anderen Worten, sie machen von Workshop zu Workshop Fortschritte, und das ist ein guter Lohn für die engagierten Lehrer.

Eine Teilnehmerin aus seiner Gruppe war diesmal zwar auch wieder in die Alte Schule gekommen, aber der Fiddle untreu geworden: Susanne Lippert aus Frankfurt. Zwar fiddelt sie auch weiterhin, aber die gelernte Gitarristin hat inzwischen auch das Akkordeon für sich entdeckt, und mit der Erfahrung der beiden Instrumente ist ihr der Umstieg auf Akkordeon gut gelungen. Mit acht anderen saß sie diesmal also nicht in der Gruppe von Campbell, sondern in der von Gregor Ostermann und übte auf der „Button Box“.

Die irische Harmonika sei im Gegensatz zum chromatischen Akkordeon ein diatonisches Instrument, ähnlich wie die Mundharmonika, erklärte Ostermann das kastenförmige hölzerne Instrument mit den zwei Knopfleisten. Aber auch das Akkordeon und die Konzertina sind in der Gruppe vertreten.

„Bag of Spuds“ in G-Dur steht auf dem Übungsplan, Viervierteltakt, aber da irische Musik meist recht schnell gespielt wird, stehen fast nur Achtel auf dem Notenblatt. Ein Stück, das in der Akkordeongruppe, der Fiddel-, Flute-, Tin-Whistle- oder Gitarrengruppe gespielt wird, ist „The Road To Rio“ und gehört zu den Vorspielstücken beim Konzert.

Auch Susanne Lippert studierte es auf der „Button Box“ ein. Sie spielt aber nicht nur für sich privat, sondern sie spielt in einer Gruppe, die wiederum für eine Irish-Dance-Gruppe spielt. Zwei weitere Musikerinnen aus der Gruppe haben ebenfalls am Workshop in der Basa teilgenommen. „Die Tänzer mögen es vor allem sehr schnell“, sagte sie, und da heißt es üben, üben, üben.

Aber wer den Workshop hinter sich hat, geht ein Stückchen irischer wieder nach Hause, als er gekommen ist. Infos über die Workshops finden sich im Internet unter http://www.doubletop.de.


 

22. November 2007

BvB-Lehrgang HASA und Sprachförderung

In den vergangenen beiden Jahren haben wir für das Jobcenter des Hochtanuskreises jeweils einen Lehrgang zum nachträglichen Erwerb des Hauptschulabschlusses durchgeführt.· In diesem Jahr·hatte der Hochtaunuskreis u.a. einen·Berufsvorbereitungslehrgang für jungen Menschen ohne Hauptschulabschluss oder mit sprachlichen Defiziten ausgeschrieben. Dieser Lehrgang hat gestern in unserer Friedrichsdorfer Einrichtung begonnen.

(Nähere Informationen auf der betreffenden Seite unter Jugendberufshilfe).····


Aus der Taunuszeitung vom 25.10.2007

RMD will Jugendlichen auf die Sprünge helfen

Von Nadine Riepe

Usingen/Neu-Anspach. Eine Spende für Abbrucharbeiten zu bekommen, ist gar nicht so einfach. Das schickt Basa-Geschäftsführer Heinz Hoffmann voraus, wohl wissend, dass es dem Verein bereits gelungen ist. 2000 Euro hat die Rhein-Main-Deponie (RMD) gespendet – für Abriss und Rückbau eines Gebäudeteils auf dem Basa-Gelände in Usingen. Dort ist ein Teil des Projekts „Sprungbrett“ angesiedelt, dessen Ziel die Qualifizierung und Beschäftigung junger Menschen ist, die keine Ausbildung haben oder arbeitslos sind. „Wir versuchen immer, Projekte in der Nähe unserer Standorte zu unterstützen“, sagte RMD-Geschäftsführer Markus Töpfer gestern bei der offiziellen Spendenübergabe. Das Geld ist ein Teil des Erlöses aus dem Tag der offenen Tür auf der Deponie Brandholz im Sommer. Der zweite Teil ging bereits an die Grundschule „Am Hasenberg“ in Neu-Anspach.

Die Basa benötigt es für den Rückbau eines kleinen Gebäudes auf dem Gelände an der Riedwiese, in dem sich ein Blockheizkraftwerk befindet, das Schulungs- und Werkstattgebäude mit Energie versorgt. Verbaut war dort asbesthaltiges Material, dessen Entsorgung viel Geld kostet. Auch die anderen Materialien wie Metall und Holz mussten sorgfältig getrennt und entsorgt werden. Damit war die RMD als Sponsor prädestiniert. Die Firma Kilb Städtereinigung aus Kelkheim übernahm teilweise Transportkosten. Basa-Mitarbeiter Werner Weber hatte bereits bei der RMD um Unterstützung geworben: „Ich habe offene Türen eingestoßen“, berichtete er, was Uwe Kraft bestätigte. Der Kreisbeigeordnete (CDU) und stellvertretende RMD-Aufsichtsratvorsitzende betonte, dass die RMD sofort mit im Boot gewesen sei: „Wir sind überzeugt, dass es eine gute Sache ist.“

Töpfer lobte zudem die Eigeninitiative der Basa, die viel Eigenleistung erbrachte. Mehrere Jugendliche seien für rund drei Monate immer wieder mit Arbeiten an dem Gebäude beschäftigt gewesen, erläuterte Weber. Seit rund zwei Jahren ist die in Neu-Anspach ansässige Basa dort mit einer Außenstelle vertreten. Das Projekt „Sprungbrett“ läuft sowohl in Neu-Anspach als auch in Usingen. Es bietet 25 Plätze und wird aus Mitteln des Hochtaunuskreises, des Europäischen Sozialfonds und des Landes Hessen finanziert. „Derzeit sind die Teilnehmer zwischen 16 und 22·Jahre alt“, sagte Martin Rohmfeld, der „Sprungbrett“ in Usingen betreut. Ein Teil bereitet sich auf den Hauptschulabschluss vor, andere qualifizieren sich für den Beruf. Zentral dabei sind Praktika: „Das ist das Sprungbrett in den Beruf“, sagte Rohmfeld. Und in diesem Punkt hatte Töpfer gleich noch eine gute Nachricht mitgebracht: Er bot an, auf Brandholz auch Berufspraktika zu ermöglichen. „Wir sehen uns als öffentliches Unternehmen in der Verantwortung“, sagte er.·

18. Oktober 2007·

Nase auf!

Clowneriefür Kinder von 7 bis 10 Jahren am Samstag, den 10.11. und Sonntag, den 11.11.07 in Neu-Anspach, KiTa VzF, Taunusstr. 32

Anmeldeformular unter: http://www.bdp.org/htk/aktuelles.html


1. Oktober 2007

Zur Eröffnung des basa-Niedrigseilgartens:

aus der Taunuszeitung vom 21.09.2007:

Die Lions und das Motivations-Seil

Von Matthias Pieren

Usingen. Das Spinnennetz aus Stahlseilen hat es in sich, und acht Jugendliche haben eine knifflige Aufgabe vor sich. „Jedes Element des Spinnennetzes darf nur einmal als Durchschlupf genutzt werden. Die Seile dürfen beim Durchsteigen nicht berührt werden, und am Ende muss jeder von euch von der einen Seite auf die andere Seite des Netzes gelangt sein“, erklärte Dorothee Herrmann die Herausforderung.

Die Mitarbeiterin der Basa (Bildungsstätte Alte Schule Anspach) konnte gestern mit den acht Schülern der Kasinoschule aus Frankfurt erstmals eine externe Gruppe im neuen Niedrigseilgarten auf dem Gelände der Basa-Außenstelle in Usingen begrüßen. Die Neuntklässler der Förderschule sind derzeit für fünf Tage in der Alten Schule in Neu-Anspach zu Gast und nehmen an dem Projekt „Cool down“ der Hessischen Landesregierung teil. Ein Baustein dieses Schulprojektes für mehr Frustrationstoleranz findet in dem vom Lions-Club Bad Homburg-Hessenpark finanzierten Niedrigseilgarten statt.·

„Wir möchten unseren Schülern zeigen, was sie alles mit Kooperation erreichen können“, begründete Klassenlehrerin Heike Berkling. Ihre Schüler Henok, Filipe, Vanessa, Denis, Jasmin, Giovanni, Patrick und Sead erkannten am Spinnennetz schnell, dass ohne Abstimmung untereinander und ohne gegenseitige Unterstützung das Ganze nicht zu lösen war. Cooles Gehabe und markige Sprüche zählten hier nicht mehr. „Wenn ein Chef euch beim Praktikum zum Bodenkehren auffordert, könnt Ihr auch nicht ‚halt’s Maul' antworten“, motivierte Berkling ihre Schüler zur Kooperation.

„Es gibt im Hochtaunuskreis zwar bereits einige Hochseilgärten. Doch diese dienen meist der Erfahrung eigener Grenzen. Unser Niedrigseilgarten fördert vor allem die Gruppendynamik und die Fähigkeit, gemeinsam Lösungen zu finden“, erläuterte Basa-Geschäftsführer Heinz Hoffmann das Konzept. Genau diese Grundidee wollen Astrid Seiler und Peter Lassek vom Lions-Club Bad Homburg – Neu-Anspach unterstützen. Mit den Erlösen des Golfturniers auf dem Golfplatz in Altweilnau konnte der im März neu gegründete Lions-Club die basa mit knapp 4000 Euro unterstützen.

„Wir möchten Jugendliche, die sich mit dem Einstieg ins Berufsleben schwer tun, unterstützen“, begründete Astrid Seiler die Spende an die Basa. „Angebote wie bei der Basa ermöglichen soziales Lernen. Viele Jugendliche können sich gar nicht vorstellen, dass im Berufsleben mehr gefragt ist, als das letzte Wort zu haben.“ Peter Lassek zeigte sich über einen weiteren Erfolg der Lions-Kooperation mit der basa erfreut. „Wir konnten bereits einem jungen Mann, der bei der Basa den Hauptschulabschluss nachgeholt hat, einen Praktikumsplatz beim Autohaus Marnet in Königstein vermitteln. Wenn er sich bewährt, wird er dort sogar eine reguläre Ausbildung beginnen können“, teilte Lassek mit.

Die Basa hat in enger Kooperation mit dem Jobcenter des Hochtaunuskreises ein Förderkonzept für benachteiligte Jugendliche entworfen, mit dem sie sich erfolgreich für das Förderprogramm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erfolgreich beworben hat.

„Der Niedrigseilgarten ist ein Baustein des Konzepts, mit dem wir besonders benachteiligten Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein Hilfsangebot für den Übergang von der Schule in den Beruf ermöglichen wollen“, betonte Basa-Geschäftsführer Heinz Hoffmann gegenüber der TZ.
17. September 2007

Kompetenzagentur Hochtaunuskreis

Beratungsstelle für berufliche Integration Jugendlicher

An den 3 Hasen 19, 61440 Oberursel

Telefon:
Marion Semenova · 06171-8877486, mobil: 0176-96143090
Werner Weber······· 06171-8877487, mobil: 0176-96116422


23. August 2007

Komp.Ag. Hochtaunus nimmt Sitz in Oberursel

Die Kompetenzagentur Hochtaunus (Komp.Ag.) wird ihren Sitz in Oberursel, An den Drei Hasen 19 haben, also in unmittelbarer Nähe zur Hochtaunusschule. Dort wurden jetzt Räume angemietet.··


8. August 2007

Kompetenzagentur Hochtaunus

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) hat ein Programm „Kompetenzagenturen“ aufgelegt. Die Kompetenzagenturen sollen „schwerpunktmäßig Gruppen von besonders benachteiligten Jugendlichen und jungen Erwachsenen erreichen, die vom bestehenden System der Hilfsangebote für den Übergang von der Schule in den Beruf nicht profitieren bzw. von sich aus den Zugang zu den Unterstützungsleistungen nicht finden.... Die Kompetenzagenturen haben eine Mittlerfunktion zwischen Jugendlichen (einschließlich ihrer Familien), deren soziale und berufliche Integration gefährdet ist, und dem vorhandenen Spektrum von Angeboten des Bildungssystems (insbesondere der Schule), der Jugendhilfe, des Arbeitsmarktes, der Arbeitsagenturen, der Jobcenter und der freien Träger bis hin zu Sport- und Kulturangeboten sowie Gemeinwesenarbeit....“

In enger Kooperation mit dem Jobcenter des Hochtaunuskreises haben wir ein Konzept für den Hochtaunuskreis entworfen und einen entsprechenden Antrag gestellt. Ende voriger Woche kam die Mitteilung, dass wir in das Förderprogramm aufgenommen worden sind, sodass wir nun mit Hochdruck am Aufbau des Projekts arbeiten. Mehr zur Konzeption und den Angeboten des Projekts wird in den nächsten Tagen auf diesen Seiten veröffentlicht.


03. Juli 2007

Hoffest am Samstag, 30. Juni

"Welt der Illusionen und ein Hochseilgarten" - so titelte der Usinger Anzeiger seinen Bericht über unser diesjähriges Hoffest. Bezug genommen wurde damit auf das gebotene bunte Programm, zu dem u.a. der Zauberer Don Futschikato und Jongleur Cyril beitrugen.· Im Garten hinter dem Haus war ein Element eines Hochseilgartens installiert worden,· an dem viele Kinder und Jugendliche Mut und Geschicklichkeit in beachtlicher Höhe bewiesen. Neben den genannten Attraktionen für Kinder und Jugendliche hatten Chrissi und Laura, zwei Teamerinnen des BDP Hochtaunus, mit und für Kinder ·eine Spiele-Kette unter dem Motto: "Ich und die anderen" organisiert.

Das Hoffest war das 23. seiner Art, denn die Tradition wurde 1985 mit der (Neu-)Eröffnung der Alten Schule als Bildungsstätte begründet. Auch dieses Jahr konnte die basa viele Gäste begrüßen, darunter MdB Holger Haibach, MdL Holger Bellino, den Kreisbeigeordneten Uwe Kraft, die Kreistagsvorsitzende Madeleine Funke , den Neu-Anspacher Bürgermeister Klaus Hoffmann sowie seinen Vorvorgänger Rudi Rübsamen.

Gegen Abend spielte dann die basa-Band: Geschäftsführer Heinz Hoffmann, Jugendarbeiter Clemens Rohrbach sowie Vorstandsmitglied Petra Zietz sangen und spielten gemeinsam eine Handvoll internationaler Titel. Anschließend und als musikalischer Höhepunkt des Abends folgte die "Buttermarket Blues Band" aus Weilmünster, die ein stimmiges Programm vieler schöner Bluestitel zum Besten gab.
29. Juni 2007

Zeugnisübergabe für die Teilnehmer(innen) des HASA-Lehrgangs

Gestern wurden in Friedrichsdorf den Teilnehmer(inne)n des HASA-Lehrgangs die Zeugnisse überreicht. Lehrgangsleiter Stefan Leifert fand für jeden Teilnehmer und jede Teilnehmerin passende Worte, mit denen er die Zeugnisse sowie eine qualifizierte Bewertung der Lehrgangsteilnahme übergab. Gleichzeitig dankte er den Lehrkräften des Lehrgangs für ihren Einsatz und übergab jedem bzw. jeder ein kleines Präsent.
Geschäftsführer Heinz Hoffmann gratulierte den jungen Leuten zur bestandenen Prüfung und wünschte ihnen viel Erfolg für den weiteren beruflichen Werdegang. Er betonte, dass basa stets bemüht sei, passgenaue Angebote zu entwickeln, um jungen Menschen zusätzliche Chancen auf einen erfolgreichen Start ins Leben zu ermöglichen. In diesem Zusammenhang sehe er auch den nun erfolgreich angeschlossenen Lehrgang, der vom Hochtaunuskreis für diese Zielgruppe finanziert worden ist.

Anschließend ging die Gruppe gemeinsam essen, um den Abschluss des Lehrgangs zu feiern.


22. Juni 2007

HASA bei der basa

In dieser Woche fanden in der Alten Schule die mündlichen Prüfungen für die jungen Menschen statt, die in verschiedenen Lehrgängen der basa auf den externen Hauptschulabschluss (HASA) vorbereitet worden waren. Ein erfreulicher Erfolg der vergangenen Monate ist, dass 75% der Prüflinge die Prüfungen mit Erfolg bestanden haben. Die bedauerliche Kehrseite dieser Erfolgszahl ist, dass von 24 Prüflingen 6 die Prüfung nicht geschafft haben; bei fünfen war dies schon nach den schriftlichen Prüfungen klar gewesen. Aber 18 junge Leute haben nun ein qualifiziertes Zeignis in der Tasche, mit dem ihre Chancen auf dem Ausbildungs- und/oder Arbeitsmarkt deutlich besser sein dürften.···


15. Juni 2007

Hoffest am Samstag, 30. Juni 2007 ab 16:00 Uhr !!!!!

Am Samstag, den 30. Juni, findet zum 23. Mal unser jährliches Hoffest statt. Los gehts um 16 Uhr mit einem Kinderprogramm, mit Spielen, Stockbrot am Lagerfeuer, Kinderkaraoke; dann gibt es ein Hochseilgartenangebot, ein Zauberer tritt auf, und nach der basa-Band tritt um 20 Uhr die Buttermarket Blues Band auf. Für das leibliche Wohl wird auch wieder aufs Trefflichste gesorgt sein. Da muss nur das Wetter noch mitspielen, damit alles Open Air stattfinden kann.....·


19. März 2007

Landtagsabgeordnete zu Besuch bei basa in Friedrichsdorf

Die Friedrichsdorfer Landtagsabgeordnete sowie sozialpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Petra Fuhrmann war heute zu Gast bei der basa-Einrichtung in Friedrichsdorf. Sie informierte sich über die Arbeit in den dort angesiedelten Lehrgängen. Zwei Themen spielen dort eine besondere Rolle: Zum einen der externe Hauptschulabschluss, auf den die jungen Menschen bei basa in unterschiedlichen Lehrgängen vorbereitet werden; zum zweiten das Thema Schulmüdigkeit sowie präventive Angebote, die hier einem Scheitern von Schulkarrieren entgegenwirken können (siehe unter „Jugendberufshilfe“). Im Gespräch mit den jungen Lehrgangsteilnehmerinnen und –teilnehmern sicherte Frau Fuhrmann zu, sich für die Belange junger Mütter beim Thema Kindesbetreuung einzusetzen. Gleichzeitig lud sie die Gruppe ein, sich in Wiesbaden vor Ort von der Arbeit des Hessischen Landtags ein Bild zu machen.

10. März 2007

Podiumsdiskussion „Die neue Rechte in Deutschland –
welches Bild stellt sich in Neu-Anspach dar“?

Mit einer Podiumsdiskussion ging die Ausstellung „Jugend und Nationalsozialismus“ zu Ende. Etwa dreißig Gäste folgten der Diskussion von jungen Leuten, die für die Jugendorganisationen der politischen· Parteien auf dem Podium saßen. Manfred de Vries, Vorsitzender der jüdischen Gemeinde Bad Nauheim, berichtete eingangs als Zeitzeuge von nationalsozialistischer Drangsaliererei, die er als Kind erfahren hatte. Ein junger Mann, der aus dem ehemaligen Jugoslawien stammt und lange Zeit nur geduldet in Deutschland lebte, berichtete über seine Erfahrungen von Fremdenfeindlichkeit, die er allerdings eher auf der Ebene von Vorurteilen angesiedelt sah. Insgesamt wurde festgestellt, dass die rechte Szene in einem Wandel begriffen sei, um für junge Menschen attraktiv zu sein bzw. zu werden. So wurde z.B. das Auftreten junger Neofaschisten bei Fußballspielen eingeordnet. Schließlich wurde gefragt, inwieweit eine als ungerecht empfundene Sozialgesetzgebung zu einer Radikalisierung in der Gesellschaft beitrage.

10. März 2007

Ausstellung „Jugend und Nationalsozialismus“

Eine Woche lang war im Jugendhaus Neu-Anspach eine Ausstellung zu sehen, die von Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Rahmen der basa erarbeitet worden war. Die Ausstellung kreiste um die Frage, was die Attraktivität des Nationalsozialismus für die damalige Jugend ausgemacht habe. Dieser Frage speziell widmete sich der erste von vier Blöcken der Ausstellung. Die Frage ist deshalb von besonderem Interesse, weil in Bezug auf den Zugang von Jugendlichen zur Neonaziszene zu fragen ist, was deren Faszination für bestimmte Jugendliche ausmacht. Ein zweiter Themenblock widmete sich dem Thema „Nationalsozialismus und Euthanasie“, ein dritter den Konzentrationslagern von Auschwitz und Buchenwald. Diesen liegen die verarbeiteten Eindrücke von jugendlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern von Fahrten zu den Gedenkstätten zugrunde, die basa im vergangenen Jahr durchgeführt hat.
Ein vierter Block bot schließlich Einblick in das seit 5 Jahren bestehende Projekt „Hyperlinks gegen Rechts“, das sich mit jugendlichen Subkulturen und er Attraktivität der rechten Szene kritisch auseinandersetzt.
28. Februar 2007

Stolpersteine zum Gedenken für die Opfer Nationalsozialistischer Gewaltherrschaft in Neu-Anspach
Begleitende Ausstellung· im Jugendhaus Neu-Anspach

Am Sonntag, den 4. März 2007 beginnt um 13:30 Uhr die Verlegung sogenannter Stolpersteine durch den Künstler Gunter Gemnig in der Neu-Anspacher Weilstraße. Mit den Stolpersteinen soll an die Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Neu-Anspach erinnert werden.
Parallel dazu zeigen die Bildungsstätte Alte Schule Anspach und das Jugendhaus Neu-Anspach eine Ausstellung, die sich mit den Themen Vernichtungslager und Euthanasie sowie Jugend im Nationalsozialismus und aktuellen Entwicklungen beschäftigt. Die Ausstellung ist im Jugendhaus Neu-Anspach in der Zeit vom 5. bis 9. März zu sehen.
Am 8. März um 18 Uhr findet dazu eine Podiumsdiskussion zum Thema "Die neue Rechte in Deutschland - welches Bild stellt sich in Neu-Anspach dar?" statt.
23. Februar 2007

Gastfamilie für einen jungen Mann aus Costa Rica gesucht!

Wir suchen eine Gastfamilie für einen jungen Mann aus Costa Rica. Seit Sommer letzten Jahres arbeitet Rolando Solis (24) aus Costa Rica im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres in der Bildungsstätte mit. Welche Familie aus Neu-Anspach oder Umgebung könnte ihn ihm ab sofort für ein halbes Jahr ein Zuhause bieten?
Informationen bei Clemens Rohrbach, Tel. 44 968 74 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


23. Februar 2007

CD-ROM "www.mixstory.de - eine interkulturelle Selbsterfahrung" erschienen

Die neue CD-ROM unseres interkulturellen Projekts "Fremde unter Fremden" ist heute erschienen. Sie enthält die Arbeitsergebnisse des mediengestützten politischen Bildungsprojekts, das die Bildungsstätte Alte Schule Anspach in Kooperation mit dem Gallus Zentrum und SAZ Rock aus Frankfurt am Main sowie der Deutschen Jugend aus Rußland (DJR) seit 2005 durchführt. Das bis Ende 2006 aus Mitteln des "entimon"-Programms der Bundesregierung geförderte Projekt beschäftigt sich mit dem Rassismus von Deutschen und Nicht-Deutschen. Die CD-ROM ist über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!· kostenlos zu beziehen.


16. Januar 2007

Nachruf

Nach 12 Jahren aufopferungsvoller Fahrtätigkeit verließ uns heute unser VW-Bus HG-JA 427 für immer. Treu fuhr er viele Jugendgruppen durch deutsche und fremde Lande, transportierte klaglos dieses und jenes und ließ sich von Zivis an Mauern entlangschrappen. In der letzten Zeit verließen ihn zunehmend die Kräfte, schließlich wollte der Motor gar nicht mehr. So mussten wir uns von unserem VW-Bus, dem dienstältesten unserer Fahrzeuge, verabschieden. Wir werden sein Andenken in Ehren halten.

10. Dezember 2006

Frankfurter Filmpreis an basa-Projekt

Im Rahmen der Visionale 06 wurden wie in den vergangenen Jahren die Frankfurter Filmpreise· verliehen. In der Kategorie 20 bis 27 Jahre gewann der Film "Verstehst du nicht deutsch" einen 3. Preis. Der Film entstand im Rahmen eines Projekts, das in Kooperation mit dem Galluszentrum, der Deutschen Jugend aus Russland sowie dem Verein SAZ-Rock durchgeführt wurde. Es ist das vierte Mal in 5 Jahren, dass ein Film aus einem basa-Projekt einen Preis bei einer Visionale gewann.

1. Dezember 2006 

Neue Räumlichkeiten in Friedrichsdorf
Mitte November hat basa neue Räumlichkeiten in Friedrichsdorf bezogen. Mehrere Projekte des basa-Arbeitsbereiches Jugendberufshilfe nutzen dort das Erdgeschoss eines ca. 250 Jahre alten und frisch renovierten Hauses in der Friedrichsdorfer Hugenottenstraße (Haus Nr. 111).

Pressemeldung des basa e.V. vom 31.08.2006

Zur Schließung der basa-Jugendwerkstatt Hochtaunus in Oberursel

mehr

Rede zur Abschiedsfeier von der Jugendwerkstatt Hochtaunus im
Zimmersmühlenweg 10 in Oberursel, 31.08.2006

mehr