Projekt Sprungbrett

Qualifizierung und Beschäftigung für junge Menschen

Das Projekt Sprungbrett mit Sitz in Neu-Anspach und einer Außenstelle in Usingen wendet sich an junge Frauen und Männer zwischen 14 und 27 Jahren, die Unterstützung bei der Suche nach einem Ausbildungs-/Arbeitsplatz annehmen wollen oder den Hauptschulabschluss nachholen möchten. Dies können Abgänger von Regelschulen sein, die über einen schlechten oder gar keinen Schulabschluss verfügen, aber auch Jugendliche, die eine Ausbildung abgebrochen haben und nicht einfach die Zeit bis zur nächsten Bewerbungsrunde absitzen wollen.

Ziel des Projektes ist, die jungen Menschen auf dem Arbeitsmarkt in eine feste Stelle oder in ein Ausbildungsverhältnis zu vermitteln. Es besteht auch die Möglichkeit einer Begleitung und Weitervermittlung in eine Folgemaßnahme. Im Projekt werden die Teilnehmenden in verschiedenen Arbeitsfeldern beschäftigt und qualifiziert, welche so gewählt sind, dass sie nicht nur für die berufliche Zukunft, sondern auch lebenspraktisch von Nutzen sein können. Sozialpädagogische Fachkräfte helfen bei der Integration in die Gruppe wie bei persönlichen Problemen. In regelmäßigen Betriebspraktika lernen die jungen Menschen verschiedene Berufsfelder kennen, können sich auf dem Arbeitsmarkt erproben und diese Kontaktmöglichkeit für die Suche nach einer Ausbildung oder einer festen Anstellung nutzen. Junge Leute ohne Hauptschulabschluss können diesen nachholen, indem sie auf eine externe Prüfung vorbereitet werden.

Das Projekt verfügt über 20 Plätze. Die Teilnehmenden sind in der Regel 25 Wochenstunden im Projekt tätig und erhalten eine Teilnahmevergütung, außerdem werden die Fahrtkosten erstattet.

Das Projekt wird gefördert aus Mitteln des Hessischen Sozialministeriums und der Europäischen Union – Europäischer Sozialfonds sowie durch den Hochtaunuskreis.

Ansprechpartner: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!        Tel.: 06081-91273-31

Niedrigseilgarten

Erlebnispädagogik ist eine Methode, Lernprozesse auf spielerische Art und Weise zu fördern. Im Vordergrund stehen dabei das Erlebnis des gemeinsamen Handelns in einer Gruppe, in der sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gegenseitig unterstützen und kooperieren sowie das Erlebnis von Spannung, Herausforderung und der Erweiterung der eigenen Handlungsmöglichkeiten.

Im trägereigenen Erlebnisparcours, einem auf unserem Gelände in Usingen angelegten Niedrigseilgarten, können Teamtrainings und soziale Kompetenzförderung angeboten werden.

Alle Übungen und Aufgaben im Niedrigseilgarten sind so angelegt, dass sie nur bewältigt werden können, wenn die Gruppe gemeinsam an einer Lösung arbeitet und diese auch umsetzt. Dazu müssen die Teilnehmer(innen) miteinander kommunizieren, kreative Lösungen erfinden und diese bewerten. Dabei lernen sie, mit Kritik umzugehen und sich gemeinsam für einen Weg zu entscheiden. In der Umsetzung müssen sie planvoll vorgehen und Verantwortung für sich und andere übernehmen. Diese Lernmethode ist besonders geeignet für den Gruppenfindungsprozess bei neu zusammengesetzten oder auch „schwierigen“ Klassen.

Die Einrichtung des Niedrigseilgartens wurde ermöglicht durch den Lions Club Bad Homburg Hessenpark, der das Projekt großzügig unterstützt.

Ansprechpartner:
Harry Kasburg
Tel. 06081-91273-32
harry.kasburg[at]basa.de