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10
Sep
2017

10.09.2017
Frei

Im Kontext der sogenannten "Flüchtlingskrise" erstarkte in viele Städten das zivilgesellschaftliche Engagement. So entstanden auch zahlreiche Begegnungsstätten, die den Dialog zwischen geflüchteten Menschen und Menschen der Region fördern wollen. Sie wollen Begegnungen auf Augenhöhe ermöglichen und Berührungsängste abbauen. Jede*r soll sich willkommen fühlen. Doch das alleinige Bestreben und Schaffen eines solchen "Raums" verspricht keinen Diskriminierungsfreiheit. Nicht selten berichten Engagierte und Besucher*innen von Diskriminierungserfahrungen die sie beobachten oder selbst erleben. Mitunter werden hierbei auch Konflikte zwischen Besucher*innen solcher Begegnungsstätten sichtbar.

In diesem Workshop wollen wir daher folgenden Fragen nachgehen:

Was heißt eigentlich Diskriminierung? Welche Formen und Ausprägungen können beobachtet werden? Welche rechtlichen Grundlagen gibt es?
Wie kann das Konzept der diversitätsbewussten Haltung helfen Konflikte in interkulturellen zusammenhängen zu verstehen?
Wie kann der Umgang mit Vielfalt gelingen und welche Bedeutung nehmen dabei die eigene Haltung, die eignen stereotypen Vorstellungen und die Fähigkeit zur kritischen Selbstreflexion ein?

Im Rahmen dieses sehr praxisorientierten Workshops sollen dann anhand eigener in den Workshop eingebrachter Fallbeispiel der Teilnehmenden Handlungsanleitungen erarbeitet und erprobt werden, die einen diversitätssensiblen Umgang mit Diskriminierung ermöglichen. Dabei werden unter methodischer Anleitung die Folgen des eigenen Handelns und der möglichen Umgangsweisen dargestellt und kritisch reflektiert. Ferner soll auch das Spannungsfeld zwischen Dialogöffnung, Beziehungsarbeit und klarer Stellungsbeziehung gegen Diskriminierung beleuchtet werden.

Zielgruppe: Multiplikator*innen der außerschulischen (politischen) Bildung, Ehrenamtliche, weitere Interessierte

Bildungsziele:
Kenntnisse über Diskriminierungsformen, -ausprägungen und -wirkungen.
Sensibilisierung für den Zusammenhang von Identität, Zuschreibung, Mehrfachzugehörigkeiten und (Mehrfach-)Diskriminierung
Reflexion der eigenen Haltung bei Konflikten und Diskriminierungserlebnissen im Kontext von interkulturellen Begegnungen
Erarbeitung von diversitätssensiblen Handlungsoptionen im Umgang mit Diskriminierung, sowie der Reflexion der Chancen, Grenzen dieser Möglichkeiten

Ort: Fulda

Anmeldung und Informationen:

Dana Meyer, Referentin für politische Bildung, basa e.V., Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Anmeldung ist bis zum 01.09.2017 möglich!

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