Zur Erinnerung

Im Laufe von über 30 Jahren haben viele Menschen bei basa mitgearbeitet oder mitgewirkt; allein die Zahl der derjenigen, die bei basa einmal als hauptamtliche Mitarbeiter(innen) tätig waren oder sind, hat die 100 überschritten. Von einigen Menschen mussten wir uns in den letzten Jahren verabschieden, weil ihr Lebensweg endete. An diese Menschen wollen wir auf dieser Seite erinnern.


Dr. Reiner Hartel (30. Juni 1961 - 24. Mai 2014)

Am 24. Mai 2014 verstarb, für uns alle unerwartet, unser geschätzter Kollege und Geschäftsführer Dr. Reiner Hartel an den Folgen einer unerwartet schwierigen Operation.

Reiner Hartel arbeitete seit 13 Jahren in der Bildungsstätte, hier baute er den Bereich „Politische Bildung“ auf. Durch sein stetiges Engagement prägte er nachhaltig den Verein. Im November 2013 übernahm er offiziell die Funktion des Geschäftsführers des basa e. V., hatte aber zuvor schon weitreichend geschäftsführende Aufgaben übernommen.

Wir haben mit ihm einen scharfsinnigen, klugen, sozial und politisch engagierten Menschen voller Visionen, der zugleich stets auf den Ausgleich bedacht war, verloren.     weiterlesen


Katja Dickel (18. Juli 1970 - 10. Feb. 2011)

Am 10. Februar 2011 verstarb für uns alle völlig überraschend unsere Kollegin Katja Dickel.

Katja war seit 10 Jahren in der Bildungsstätte tätig. Zunächst war sie 5 Jahre lang unsere Referentin für die Jugendarbeit, dann übernahm sie die Leitung des Tagungshauses. Sie erfüllte diese Aufgabe mit viel Organisationstalent und Begeisterung und konnte hier ihre pädagogischen und handwerklichen Fähigkeiten einbringen. Katja war für uns und für viele Gäste das Gesicht unseres Tagungshauses.    weiterlesen


Prof. Dr. Berndt Kirchlechner (30. Sept. 1940 – 9. Dez. 2004)

Seit Gründung des Trägervereins der Bildungsstätte hat Berndt Kirchlechner die Bildungsstätte intensiv begleitet, er war über all die Jahre ein aktives Vorstandsmitglied, hat seit jener Zeit die Bildungsstätte in ihren Höhen und Tiefen begleitet und ganz wesentlich zu einer für solche Projekte ungewöhnlichen Kontinuität beigetragen. Und auch der BASA-Stiftung zur Förderung von Jugendarbeit und Jugendforschung war er seit ihrer Gründung im Jahre 1990 als Vorstandsmitglied eng verbunden. Allerdings war die Tätigkeit für die Bildungsstätte keineswegs das einzige Engagement, das sich Berndt Kirchlechner neben seiner Tätigkeit als Hochschullehrer leistete.

In den frühen 80er Jahren initiierte er in Neu-Anspach die Gründung einer örtlichen Gruppe der Grünen und nahm im Jahre 1985 seine parlamentarische Arbeit auf. Die Grünen waren über viele Jahre ein zentrales Betätigungsfeld von Berndt. Den außerparlamentarischen Gruppen blieb er dennoch verbunden. Zu nennen sind unter anderem die Anspacher Friedensinitiative in den 80er Jahren sowie das Friedensnetz Usinger Land als eine Kooperation mit verschiedenen Gruppen in der Region.

Berndt war von einer humanistischen Grundüberzeugung getragen und hinterfragte neue Vorschläge und Organisationsformen immer daraufhin, ob sie einer menschenwürdigen Entwicklung zuträglich wären. Auf diese wachsame Weise hat er auch die Bildungsstätte begleitet und immer wieder auf bereits geführte Diskussionen, vergangene Erfahrungen und verschiedene Querverbindungen hingewiesen. Seine Nachfragen und Rückfragen hatten zuweilen eine bremsende Wirkung, und das war gut so. Denn sie dienten der Klärung und Selbstaufklärung. Insofern fungierte Berndt als kritischer Begleiter. In schwierigen Situationen war er der ruhende Pol und vielleicht sogar der „Fels in der Brandung“, den wir alle brauchten, um besonnen zu bleiben und Lösungen zu erfinden.