Frauen lernen Arabisch im Café HARTEL

Frauen arab1s

Wäre es nicht schön, im Urlaub oder im Kontakt mit Geflüchteten ein paar Alltagssätze Arabisch sprechen zu können?
Ab kommenden Montag, 15.7.19, 17:00 - 18:30 Uhr unterrichtet die syrische Lehrerin Rasha im Café HARTEL, Taunusstr.9, interessierte Frauen während der Sommerferien. Ein erstes Treffen gab es bereits am vergangenen Montag, doch weitere Teilnehmende sind herzlich willkommen. Auch arabisch sprechende Frauen, die in ihrem Heimatland keine Schule besuchen konnten sind herzlich eingeladen die schwebend anmutenden Schriftzeichen zu erlernen.
Die Teilnahme ist kostenfrei - bei Nachfrage kann es einen intensiveren Workshop geben.

Informationen bei Ursel Oestreich, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, 06081-9127315

 

Schulabschluss – was dann?

Bild Datschka qsk

Mit einem Ausbildungsplatz hat es nicht geklappt? Deine Eltern machen Druck und du selbst bist unzufrieden mit deiner Situation? Na klar, ein paar Wochen Ferien sind chillig, doch dann??? basa e.V. hat Alternativen!!!
Ob im technischen Bereich einer Bildungsstätte oder im kleinen Café HARTEL: Ausprobieren und Spaß haben – Erfolgserlebnisse sind garantiert!!!
Es lohnt sich für DICH!!!
Eine kurze Nachricht per Whatsapp genügt: 0157 70324340 oder per Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Wir freuen uns auf DICH!!!

 

 

Publikation: Gaming & Sexismus

Gaming und Sexismus

Die Referent*innen für politische Bildung, Dana Meyer und Christian Kirschner, reflektieren in ihrem Beitrag zur neusten Publikation von Bewegtbildung ihre Erfahrung mit einem extravaganten Format.

Weiterlesen

1968 und die Politische Bildung

Journal Politische Bildung

Am 4. Juni 2018 nahm Dana Meyer, Referentin für politische BIldung bei basa e.V., an einem Mehrgenerationengespräch zu den Folgen von 1968 für die Politische Bildung in Deutschland teil.

Das Ergebnis des Gesprächs ist nun in Form eines Interviews in der aktuellen Ausgabe des Journals für Politische Bildung erschienen. An dem von Klaus Waldmann geführten Gespräch nahmen neben Dana Meyer fünf weitere politische Bildner*innen verschiedenen Alters teil. Ausgehend von der Frage, was die Bewegungen von 1968 persönlich für die Beteiligten bedeuten, ging es in dem Interview darum die Folgen der politischen Positionen der 1968er für die Politische Bildung bis heute auszuloten. Dabei arbeitete Dana Meyer stringent ihre Vision einer machtkritischen positionierten Politischen Bildung heraus, die sich angesichts gesellschaftlicher Diversität und Diskriminierung nicht auf einen engen Politikbegriff begrenzen lassen dürfe. 

Eine Ausgabe des Journals für Politische Bildung "1968 und die Folgen" kann auf der Webseite des Journals bestellt werden.

2x Weimar und zurück

Das Tor von Buchenwald

Bereits zwei Mal reisten Referent*innen der Politischen Bildung von basa e.V. dieses Jahr mit Jugendlichen nach Weimar, um sich bei einem Besuch der Gedenkstätte des ehemaligen KZ Buchenwald mit dem Nationalsozialismus und seinen Folgen auseinanderzusetzen.

Weiterlesen

Ferienspaß im Café HARTEL

Laubmännchen 2018 2 Ausschnitt sk

Das Schuljahr ist vorbei – 6 Wochen Ferien warten auf Euch! Zeit für Urlaub, Schwimmbad, Chillen mit Freunden… Und vielleicht auch Lust, auszuprobieren, ob Gastronomie ein beruflicher Einstieg sein könnte???

Das kleine Café HARTEL in der Taunusstr. 9 Neu-Anspach, bietet Praxiswochen zum Reinschnuppern; Abwechslung, Spaß und jede Menge Erfolgserlebnisse! Dabei zu sein lohnt sich! Die Plätze sind begrenzt, daher schnell eine Nachricht über Whatsapp ( 0157-70324340) oder per Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Rätselkrimi in Frankfurt

Frankfurt Skyline

Urban Game ‚The Great Fear‘ ist gestartet!

15 Spieler*innen erlebten am Samstag, den 01. Juni, in Frankfurt am Main zum ersten Mal in ein neues ‚Urban Game‘, das federführend von Dana Meyer, Referentin für Politische Bildung bei basa e.V., erdacht wurde.

In ‚The Great Fear‘ tauchen die Teilnehmenden in eine packende Story um terroristische Bedrohung, Verdacht und Verwirrung ein. In bis zu vier parallelen Handlungssträngen bewegen sie sich in Gruppen durch Frankfurt, entdecken Verstecke, lösen Rätsel und diskutieren mit Informant*innen. Dabei geht es immer um die Fragen „Wer war’s und warum?“ und noch schwieriger „Was ist richtig und was ist falsch?“.

Um diese Spielwelt zu kreieren, hatte ein extra zusammengestelltes Team Plots konzipiert und aufeinander abgestimmt, Rätsel gebastelt und Locations hergerichtet. Eine Gruppe von Schauspieler*innen erweckte am Samstag Alles zum Leben. An den verschiedenen Orten standen sie als Öko-Aktivist*innen, Hacker*innen oder Security-Personal bereit, führten die Spieler*innen auf Irrwegen zum Ziel und konfrontierten sie mit unterschiedlichsten Ansichten. Nach dem Spiel konnten die Spieler*innen in einer abschließenden Reflexion ihre Erfahrungen zusammenführen und so vorbereitet die Fragen diskutieren: „Wie gehen wir mit Terrorismus und dem Diskurs dazu um?“ und „Was machen die immerzu präsenten Zuschreibungen mit uns?“

Im Vorfeld lässt sich viel planen. Die Wirkung zeigt sich aber erst im Test mit Teilnehmenden. Daher freut sich das Team der Politischen Bildung besonders, dass die Spieler*innen einstimmig das Feedback gaben: „Wir würden so ein Spiel auf jeden Fall nochmal spielen!“

Mit ‚The Great Fear‘ konnte das Team der Politischen Bildung somit seine Erfahrungen im Bereich Gamification und Rollenspiele weiter ausbauen. So wird es definitiv auch nicht das letzte Bildungsspiel der basa sein. Schon im kommenden Jahr ist ein weiterer Durchlauf von ‚The Great Fear‘ geplant. Und auch ein weiteres Krimi-Spiel rund um das Thema Anti-Diskriminierung steht für 2020 in den Startlöchern.

Das Urban Game bildet den pädagogischen Abschluss des Modellprojektes „Politisch motivierte Gewalt erforschen. Mit kritischer Medienkompetenz Terrorismus verstehen und für Demokratie eintreten". Die im Projekt neu entwickelten Methoden werden am Fachtag "Terrorismus - Echt jetzt?" am 6.9.2019 in Form einer pädagogischen Handreichung mit begleitender Projektpage vorgestellt. In Workshops wird es die Möglichkeit geben, Spiele auszuprobieren und gemeinsam zu reflektieren.

Sie sind herzlich eingeladen mitzudiskutieren. Die Anmeldung findet sich unter fachtag.basa.de

Walt_er gewinnt Preis!

Eine Berufsvorbereitungsklasse der Heinrich-Emanuel-Merck-Schule aus Darmstadt, die im Herbst 2018 am basa-Projekt „Politisch motivierte Gewalt erforschen“ teilnahm, hat den 1. Preis im bundesweiten Wettbewerb "Wir reden mit" gewonnen. Die Auszeichnung wurde den Schülern für ihre im Seminar bei basa entstandene Radiosendung zum Thema "Über den Terrorismus in der Welt reden" verliehen. In ihrer Sendung berichten sie von Terrorismus in verschiedenen Regionen der Welt. Wichtig war es ihnen dabei die Zuhörer*innen darüber zu informieren, dass islamistischer Terrorismus kein Phänomen ist, was nur westliche Länder trifft. Sie berichteten von ihren Erfahrungen mit Terrorismus in Afghanistan und Syrien, aber auch von staatlicher Gewalt, die sich wie in Eritrea als Terror gegen die Zivilgesellschaft äußern kann. Gleichzeitig traten sie mit ihrer Sendung gegen Gleichsetzungen von Islam und Islamismus an.

Zwei syrische Schüler mit Fluchtgeschichte - Zin A. und Hamza Bakdalia - nahmen den Preis stellvertretend für die ganze Klasse bei einem Festakt in Berlin entgegen und stellten sich auch den Fragen der Journalist*innen. Der Preis wurde am internationalen Tag der Pressefreiheit 2019 vom Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ), von Reportern ohne Grenzen, der Stiftung Lesen und dem BStU-Stasi-Unterlagen-Archiv auf dem Campus Demokratie (ehemalige Stasizentrale) in Berlin verliehen. Die Laudatio auf das Projekt hielt Jörg Quoos, ehemaliger Focus-Chefredakteur und jetziger Chef der Funke Zentralredaktion Berlin. Teilgenommen hatte die Klasse an dem Wettbewerb auf Initiative ihrer Klassenlehrerin Nikola Poitzmann.

Die Sendung von der Darmstädter Schulklasse und auch die anderen Sendungen des Projektes können hier in voller Länge angehört werden.

Die Ergebnisse des Projektes, sowie die inhaltlichen und methodischen Erkenntnisse aus dem Projekt möchten wir allen Interessierten beim Fachtag "Terrorismus - Echt jetzt?" am 06.09.2019 in der Bildungsstätte Alte Schule Anspach in Neu-Anspach vorstellen. Sie sind herzlich eingeladen sich hier für den Fachtag anzumelden.

Weitere Informationen zum Preis enthält auch die offizielle Presseerklärung des VDZ.

IDA Reader zu Extremismusmodell

IDA Reader zum Extremismusmodell

In einem neuen IDA Reader positionieren sich Referent*innen der Politischen Bildung von basa e.V., Christian Kirschner und Anna Krämer, zu den Folgen einer am Extremismusbegriff orientierten Politischen Bildung.

Der neue Reader des Informations- und Dokumentationszentrums für Antirassismusarbeit (IDA e.V.) befasst sich mit dem Extremismusmodell und seinen Wirkungen, sowie alternativen Begriffen in der politischen (Jugend-)Bildung und Jugendarbeit. Zahlreiche Autor*innen beschäftigen sich mit Fragen der Definition von Extremismus sowie mit den damit einhergehenden Problematiken der Gleichsetzung von sehr unterschiedlichen politischen Phänomenen. 

IDA möchte seinen Leser*innen mit dem neuen Reader eine Reflexionsgrundlage zur Verfügung stellen. Gerade mit dem gesellschaftlichen Rechtsruck und Phänomenen, wie den AfD-Meldeportalen etwa von AfD-kritischen Lehrer*innen, will das Informationszentrum den in diesem Feld aktiven Multiplikator*innen der schulischen und der außerschulischen Politischen Bildung Argumente liefern, sich gegen Vereinnahmung und Stigmatisierung als 'linksextrem' wehren zu können und um Förderprogramme, die sich am Extremismusmodell orientieren dennoch nutzen zu können um eine menschenrechtsorientierte, diskriminierungs- und autoritarismuskritische Jugend- und Bildungsarbeit zu betreiben.

Unter dem Titel "OMG! Sie werden alle Extremist_innen!" reflektieren Christian Kirschner und Anna Krämer, was es bedeuten würde, wenn sie das Extremismusmodell ihrer Arbeit zu Grunde legen würden.

Der Reader kann als pdf heruntergeladen werden oder auf der Seite von IDA e.V. bestellt werden.

Ebenfalls mit dem Extremismusbegriff befasst sich  das Forum kritische politische Bildung in einem kürzlich online veröffentlichen FAQ.

Sexismus in Serie(n)

sis2018 web

Im Rahmen des Seminars entstand Ende 2018 ein Kurzfilm, in dem 13 junge Frauen stereotype Frauenbilder, Sexismus und sexualisierter Gewalt in Fernsehserien und Gesellschaft kritisieren.

Vier Tage lang arbeitet das Team von basa e.V. zusammen mit 30 Auszubildenden zum Thema Sexismus in Serie(n). Gemeinsam analysierten Christian Kirschner, Referent für politische Bildung bei basa e.V., und Natascha Zink, Regisseurin und Filmschaffende, mit den Teilnehmenden Filmsequenzen aus aktuellen Serienformaten. In mehreren Blöcken analysierten sie verschiedene Sequenzen entlang einer eher inhaltlichen und einer eher filmtechnischen Perspektive.

Etwa im Block zum Thema „männlicher Blick“ lag der Fokus der Betrachtung auf der Kameraführung. In der Kerkerszene in Game of Thrones (Staffel 5, Episode 4) etwa blickt die Kamera aus Bronns Perspektive auf den entblößten Körper seiner Gegenspielerin Tyene Sand. Die Kamera folgt dem Blick Bronns – die Zuschauenden nehmen dessen Position ein – und scannt jedes Detail von Tyenes Körper. Die Zuschauenden werden aktiv, sie schauen, sie sind die Akteur*innen, während Tyene als Angeblickte verobjektiviert wird. Das ist der männliche Blick, auch im Deutschen of male gaze genannt. Es ist nicht (ausschließlich) der Blick der Männer, sondern ein gesellschaftlicher Blick auf Frauen, deren Körper und Ausdruck von vergeschlechtlichten Machtverhältnissen. Anhand der Analyse der Game of Throne-Szene erarbeitete sich die Gruppe das Konzept des männlichen Blick und reflektierte aus feministischer Perspektive kritisch das eigene Betrachten und betrachtet werden.

Ähnlich waren auch die anderen Blöcke strukturiert. So lag der Fokus bei der Inszenierung weiblicher Schönheit und männlicher Stärke etwa auf der Betrachtung der Maske, bei Körperlichkeit stärker auf Schnitt und bei der Frage nach Humor auf der Lachbüchse. Gemeinsam diskutierten wir, warum Frauen mit gemachten Haaren und Makeup aufzuwachen, während Männer Fleischwunden davontragen. Wir prüften die Wirkung einer Kamera, die "draufhält", wie es ist wenn es nicht nur Normkörper zu sehen gibt und fragten, wer in Sitcoms eigentlich warum über wen lacht – und inwiefern das angemessen ist. Viele der ausgewählten Szenen zeichnen sich durch eine tendenziell stereotype oder heteronormative Darstellung aus, in jedem Block gab es aber auch Szenen, die einen alternativen, nicht-heteronormativen Zugang zu Geschlecht anboten. Dabei wurden sowohl beliebte Serien der großen Streamingdienste Netflix, Amazone Prime und HBO ausgewählt, als auch unbekanntere Formate, die über YouTube und Vimeo ihre Verbreitung finden. So konnten anhand von technischen/handwerklichen Fragen der Filmgestaltung und -produktion die gesellschaftspolitische Dimension von Geschlecht und Geschlechterinszenierungen herausgearbeitet werden. Die Veranstaltung zielte auf die Analyse von Körper, Geschlecht und Geschlechterrollen als politische Kategorien ab, die insbesondere in der kulturindustriellen Wiederholung ihre gesellschaftliche Konstitution erfahren.

Insgesamt wurden im Seminar über 30 Sequenzen aus unter anderem folgenden Serien analysiert (Auswahl):

Aus der feministischen Filmanalyse heraus entwickelte die Gruppe einen kurzen Dokumentarfilm. Sie teilten ihre Erkenntnisse mit der Kamera und diskutierten kritisch, welche Konsequenzen die mitunter sexistische Darstellung von Frauen für Gesellschaft und ein gleichberechtigtes Zusammenleben hat. Der hochpolitische Kurzfilm zeigt 13 mutige Frauen, die falsche Schönheitsideale, unangemessene Witze über Frauen und bagatellisierende Darstellungen von sexualisierte Gewalt kritisieren. Film ist nicht nur bewegtes Bild auf der Mattscheibe, sondern ein Abbild von Gesellschaft und Engführung gesellschaftspolitischer Diskurse. Teilnehmenden des Seminars und Macher*innen des Film betrachten ihre Arbeit als eine Form der Intervention, um auf ihre Perspektive aufmerksam zu machen.

Frauen sprechen über Sexismus in Serie(n) von basa e.V. auf Vimeo.

Das Seminar „Sexismus in Serie“ fand vom 17. – 20.12.2018 im Gästehaus Ökologiestation Bergkamen statt. Es wurde gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung. Auch für andere Schulen, Vereine und Einrichtungen bietet basa e.V. das Format auf Anfrage an.

 

Ihr Ansprechpartner:

christian kirschner webChristian Kirschner
Referent für politische Bildung
Fokus: Digitalisierung

Tel. 06081 912 73 21 WhatsApp Logo 1Signal Blue Icon
Fax 06081 912 73 29

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (PGP) Microsoft Skype for Business logo