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sprungbrettseminar

Für junge Menschen hat das Digitale einen festen Platz im Alltag. 18 Jugendliche haben sich mit Sozialen Medien auseinandergesetzt, einen Film über Rassismus und Hatespeech im Internet gedreht und Fotostorys entwickelt.

Jugendliche verschicken Nachrichten über WhatsApp, schauen sich Videos auf YouTube an und teilen Bilder über Instagram und Snapchat. Soziale Interaktionen sind nicht auf das Vis-a-vis begrenzt, sondern es gilt: Egal ob Freund*innen in meinem Block oder am anderen Ende der Welt wohnen: Sie wissen immer was gerade so los ist. Soziale Medien sind mehr als nur eine beliebige App auf dem Smartphone. Sie sind ein Ort, wo Menschen ihre Beziehungen pflegen, Erfolge feiern und neues Kennenlernen.

Das Seminar widmete sich der Frage, welche Bedeutung Soziale Medien für das Leben junger Leute hat und welche Relevanz sie ihnen in Hinblick auf gesellschaftspolitischen Verhältnisse zuschreiben. Dazu reflektierten die Jugendlichen im Seminar ihr Nutzungsverhalten und die persönliche Relevanz digitalisierter Interaktionsformen im Verhältnis zu vis-a-vis begründeten Interaktionen. Im weiteren Verlauf gingen sie der Frage nach, welche gesellschaftspolitische Relevanz sich aus diesen Interaktionsweisen ergeben. In zwei Werkstätten setzten sie sich vertiefend mit der Frage auseinander, inwiefern Internet und Soziale Medien für sie eine (neue) Form eines Zuhauses darstellen können und welche Auswirkungen eine solche Perspektive auf soziale wie gesellschaftliche Interaktionen und politische Aushandlungsprozesse haben kann. In der Gruppe Film wurde ein Kurzfilm mit dem Titel „Schwarz und schwul“entwickelt und gedreht. Er beschäftigt sich sehr kritisch mit Diskriminierung, Rassismus, Homophobie, Hate Speech und Mobbing in Sozialen Medien. Die Teilnehmenden reflektierten und artikulierten ihre eigene Erfahrungen, die sie in Whatsapp-Gruppen gemacht haben.

In der Gruppe Fotostory beschäftigten sich die Teilnehmenden mit unterschiedlichen Aspekten Sozialer Medien, etwa der Geschichte von Facebook, dem viralen Absurdum „Grumpy Cat“ und der Veränderung von Kommunikation durch digitale Technologien. Sie haben vier Fotogeschichten zusammengestellt:

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