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Klassismus in der Politischen Bildung

Bonbons 1

Oder wer bekommt die Bonbons? Auf dem Landesforum des DVPB NW e.V. diskutierte Dana Meyer, Referentin für Politische Bildung bei basa e.V., in einem Workshop die Frage inwieweit Klassismus Thema schulischer und außerschulischer Politischer Bildung ist oder sein sollte. Das Landesforum fand diesmal am 30. Oktober unter dem Motto: „Wirtschaft gesellschaftspolitisch gestalten?! – Sozioökonomische Bildung in der Politischen Bildung“ an der Ruhr-Uni Bochum statt.

Soziale Ungleichheiten beeinflussen das gesellschaftliche Zusammenleben – auch in der Schule und im Klassenzimmer. Exklusionspraxen aufgrund des sozialen und finanziellen Status sind immer und überall Teil unseres Alltags. Wie Lehrkräfte und Politische Bildner*innen diese Strukturen erkennen und aufbrechen können, war Thema des Workshops. Dabei waren die TN auch aufgefordert sich in einem Privilegientest mit ihrem eigenen sozialen Status zu befassen – dieser drückte sich in der Menge gewonnener Bonbons aus.

Eröffnet wurde das Landesforum durch eine Keynote von Prof. Dr. Reinhold Hedtke zum Thema „Wirtschaft gestalten lernen – Partizipatorisches Potenzial oder pädagogisches Placebo?“ Im Mittelpunkt seines Vortrages stand die Frage, wie Wirtschaft zu unterrichten sei, um eine partizipative Perspektive auf Wirtschaft (wieder)herzustellen. Auch er machte den Ansatz stark, dass wirtschaftliche Vorgänge mit Jugendlichen immer eingebettet in gesellschaftspolitische Strukturen betrachtet werden müssten, um Wirtschaft als Fach nicht zu entpolitisieren.

Daneben gab es zahlreiche Workshops, die politische und gesellschaftliche Teilhabe vor dem Hintergrund der Notwendigkeit ökonomischer Wissensvermittlung aus diversen Perspektiven und mit unterschiedlichsten Schwerpunkten beleuchteten.

Ein detaillierter Bericht findet sich auch auf der Homepage des DVPB NW e.V.

 

 

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