Vorurteilsbewusste Pädagogik und Bildung - Diversitätsreflektierter Umgang mit Diskriminierung

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Um diese verschiedenen Formen gesellschaftlicher Diskriminierung (die keineswegs getrennt voneinander betrachtet werden können, sondern vielmehr zahlreiche Schnittstellen aufweisen) reflektiert begegnen zu können, braucht es eine vorurteils- und diversitätsreflektierte Pädagogik und Bildung. Sie zielt darauf an, dass alle Personen in ihrer Gleichheit und Vielfalt an allen gesellschaftlichen Ressourcen in gleicher Art und Weise teilhaben können und als gleichwertige Mitglieder der Gesellschaft anerkannt werden. Sie muss demnach versuchen Vorurteile und Stereotype zu durchbrechen, welche die gesellschaftlichen Vorstellungen davon was normal ist und was nicht prägen. Gleichzeitig erstrebt sie eine Demokratisierung des Zugangs zu gesellschaftlichen Ressourcen.

Mit dieser Fortbildung soll einerseits die Sichtbarkeit für die vielfältigen - sich überschneidenden - Formen von Diskriminierung aufgrund von Identitätszuschreibungen erhöht und andererseits (eigene) Vorurteile und Privilegien reflektiert werden.

Diese Wochenendfortbildung stellt eine praxisnahe Einführung in eine vorurteilsreflektierte und diversitätssensible Bildung und Pädagogik dar. Dabei soll folgenden Fragen nachgegangen werden:

  • Was verstehen wir eigentlich unter einer diversitätsreflektierten Bildung/ Pädagogik?
  • Welche Gelingensbedingungen gibt es, insbesondere in Hinblick auf die individuelle berufliche Praxis?
  • Welche Handlungsspielräume gibt es im Umgang mit Vorurteilen und Diskriminierung?
  • Wie erkenne ich diskriminierendes Handeln?
  • Wie kann ich meine eigene pädagogische Haltung in Hinblick auf diese Themen reflektieren?Welche Methoden gibt es, um das Thema mit Schüler*innen und jungen Menschen zu thematisieren?
  • Welche Chancen und Grenzen gibt es beim Einsatz dieser Methoden und insbesondere bei innovativen, spielerischen Zugängen?

Das Programm sieht verschiedene methodische Zugänge vor, die auch in Hinblick auf den Einsatz der eigenen beruflichen Praxis reflektiert werden. Die Bereitschaft zur aktiven Selbstreflexion wird daher vorausgesetzt.

Eine Teilnahmebescheinigung wird im Anschluss ausgehändigt.

 

Ihre Ansprechpartnerin

Dana

Dana Meyer

Referentin für politische Bildung
Fokus: Ungleichwertigkeitsideologien

Tel. 06081 912 73 22
Fax 06081 912 73 29

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Die Veranstaltung im Überblick

Veranstaltungsbeginn 12.01.2018 15:00
Veranstaltungsende 14.01.2018 14:00
Anmeldeschluss 23.12.2017
Teilnahmebeitrag zw. 30€ und 70€
Zielgruppe alle Interessierten
Seminarleitung Dana Meyer, Referentin für politische Bildung, basa e.V.
Verpflegung Vollverpflegung, gern auch vegan, vegetarisch, etc.
Veranstaltungsort
Bildungsstätte Alte Schule Anspach
Schulstraße 3, 61267 Neu-Anspach, Deutschland
Bildungsstätte Alte Schule Anspach

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