Gutes Leben / Gutes Zusammenleben Ein Seminar der lebensweltnahen Demokratiebildung für junge Menschen ab 16 Jahre

MenschMaschine

Dieses Seminar widmet sich grundlegender Demokratiebildung. An vier Tagen kommen wir als Gruppe zusammen, um über Gruppen nachzudenken. Wir gehen aus von den individuellen Erfahrungen der Jugendlichen, ihren Identitäten, Gruppenzugehörigkeiten und Verbindungen zu anderen Menschen. Sie bieten den Stoff, um über Diversität, Eigen- und Fremdzuschreibungen und Rollenbilder ins Gespräch zu kommen. Die Zielgruppe befindet sich in einer Orientierungsphase. Anhand ihrer bisherigen Lebenswege, ihrer Bedürfnisse und Ziele möchten wir diskutieren, was gesellschaftliche Prägung bedeutet, wie sich gemeinschaftliche Bedürfnisse artikulieren und unterschiedliche aushandeln lassen. Am dritten Tag hat die Gruppe dann die Möglichkeit, genau diesen Prozess mit lebensweltorientierten jugendkulturellen Methoden zu erfahren. Zusammen sollen zwei Stromkästen mit ihrer Message zu einem gemeinschaftlichen Zusammenleben als Graffiti gestaltet werden. Dafür muss natürlich diskutiert werden, welche Bilder die Jugendlichen in die Öffentlichkeit stellen wollen und davor noch, was überhaupt ihre Gemeinsamkeiten sind. Aus diesem hoffentlich empowernden Erlebnis heraus kann es am letzten Tag dann um konkrete Handlungsoptionen für den eigenen Lebensweg gehen: Als Individuen und als Gruppen in der Gesellschaft.


Zielgruppe: 

Junge Menschen in der Orientierungsphase und Lebensplanung

Bildungsziele:

  • Sich über die eigene Identität und Positionierung innerhalb unserer Gesellschaft bewusst werden. 
  • Auseinandersetzung mit dem eigenen bisherigen Lebensweg sowie Wünschen und Zielen für die Zukunft, jeweils im Hinblick auf gesellschaftlichen Verhältnisse, die diese beeinflussen können
  • Reflexion von Aushandlungsprozessen und Konflikten
  • Sensibilität und Respekt für Diversität und unterschiedliche Bedürfnisse entwickeln Erarbeiten und Erproben von politischer Artikulation

 

Methoden:

Diskussionen, Kleingruppenarbeit, gemeinsame Gestaltung von Graffiti, Spielerische und kreative Zugänge

 

Ihre Ansprechpartnerin

dana meyer web

Dana Meyer

Referentin für politische Bildung
Fokus: Ungleichwertigkeitsideologien

Tel. 06081 912 73 22
Fax 06081 912 73 29

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Die Veranstaltung im Überblick

Veranstaltungsbeginn 02.09.2019
Veranstaltungsende 05.09.2019
Anmeldeschluss 30.08.2019
Teilnahmebeitrag 60,00 €
Zielgruppe Junge Menschen in der beruflichen Orientierung ab 16 Jahre
Seminarleitung Toma El-Sarout, basa e.V.
Referent*innen Leonie Dellen, Politikwissenschaftlerin, freie Referentin & Hermes Köhler, Sozialarbeiter, freier Referent, Graffitikünstler
Verpflegung Vollverpflegung, gern auch vegan, vegetarisch, etc. (Bitte bei Anmeldung angeben)
Förderer Bundeszentrale für politische Bildung
Veranstaltungsort
Bildungsstätte Alte Schule Anspach
Schulstraße 3, 61267 Neu-Anspach, Deutschland
Bildungsstätte Alte Schule Anspach
60,00 €

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