In was für einer Welt wollen wir leben?

MenschMaschine

Seminar zu Digitalisierung und digitaler Selbstbestimmung

Smart Phones und Laptops sind mittlerweile permanente Begleiter unseres Alltages. Mit dem Internet of Things - also Alexa, Smartwatches, Google Glasses etc. – erhalten Technologien Einzug in unseren Alltag, die unsere Lebens- und Arbeitsräume nochmals spürbarer verändern als dies bisher schon der Fall war.

Aber bringen diese Technologien eigentlich eine gute Zukunft oder öffnen sie uns die Türen zu einem Sci-Fi Alptraum, wie wir ihn aus Black Mirror und anderen Serien kennen? Und wie behalten wir in dieser digitalisierten Zukunft eigentlich die Kontrolle über unsere Mediennutzung und Daten?

Der Blick in die Zukunft einer sich digitalisierenden Gesellschaft mit erheblichen Veränderungen in unserem direkten und alltäglichen Umfeld ruft Bilder hervor, die sich zumeist in einem Spannungsfeld zwischen Utopie und Dystopie bewegen. Ziel des Seminares ist es einer fatalistischen und passiven Haltung gegenüber den Entwicklungen der Zukunft entgegenzutreten und so eine aktive Aneignung zu ermöglichen, die eine partizipative Einmischung in gesellschaftlich relevante Fragen dieser Art begünstigt.

Diese und weitere Themen und Fragen werden wir mit den TN in einem 3-tätigen Workshop besprechen. Wir bauen dabei auf einen Workshop aus dem März diesen Jahres auf, wo bereits an 2 Tagen eine ausgedehnte Auseinandersetzung mit der Thematik stattgefunden hat.

Die Produktion eines gemeinsamen Podcasts, der die Thematik aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet steht im Fokus dieses Seminares. An drei Tagen werden die Teilnehmenden alle Schritte hin zum fertigen Podcast selbst durchführen. Während die meisten Methoden immer nur von außen an die Teilnehmenden herangetragen werden, bietet gerade die Produktion von Podcasts der eigenständigen Aneignung von Themen viel Raum und eigene Gestaltungsmöglichkeiten. Von der Wahl des konkreten Themas, über das bevorzugte Format bis hin zur technischen Umsetzung haben die Teilnehmenden weitgehend freie Hand. Die selbstbestimmte Aneignung eines Themas durch die Teilnehmenden begünstigt dabei eine weitaus tiefgreifendere Auseinandersetzung der einzelnen mit dem Thema, als dies bei einem reinen Erlernen von bereitgestelltem Wissen der Fall ist. Die Erstellung eines medialen Produktes hat zudem einen empowernden Effekt. Wichtig ist dabei, dass die relativ simple technische Umsetzung von Audioprojekten dieser Art mit wenig Aufwand bereits zu einem guten Ergebnis führt. Darüber hinaus bieten sich Audioprojekte an, da hier etwa der Aspekt der Körperlichkeit, der für Jugendliche eine große Belastung sein kann, keine Rolle spielt. Sprachliche Unsicherheiten konnten wir unschwer durch das wertschätzende Einbauen anderer Sprachen abbauen. Die Podcasts werden dann im Nachhinein über unsere Homepage einem Fachpublikum für die Verwendung in eigenen (Jugend-)Seminaren bereitgestellt.

basa steht für innovative und inklusive Methoden, die wir auch permanent in einem selbstkritischen Prozess neu- und weiterentwickeln. Gamification und Lebensweltorientierung sind dabei zwei unserer Leitkonzepte. Mit spielerischen Ansätzen ermöglichen wir einen Zugang zu komplexen Themen, der gleichzeitig Spaß macht. Wir arbeiten immer prozess- und teilnehmendenorientiert, um die Jugendlichen in ihren Lebenswelten abzuholen.

Während des gesamten Seminares wird großer Wert auf Lebensweltorientierung und partizipative Seminargestaltung gelegt. Die Teilnehmenden sind in diesem Sinne an der Auswahl der Vertiefungsthemen beteiligt. Die Referent*innen verfügen über jahrelange Erfahrung im Bildungsbereich.

Ihre Ansprechpartnerin

anna kraemer web Dr. Anna Maria Krämer
Referentin für politische Bildung
Fokus: Diversität

Tel. 06081 912 73 23
Fax 06081 912 73 29

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Die Veranstaltung im Überblick

Veranstaltungsbeginn 27.04.2020 10:00
Veranstaltungsende 29.04.2020 16:00
Teilnahmebeitrag kostenfrei
Zielgruppe Jugendiche und junge Erwachsene ab 16 Jahren
Seminarleitung Dr. Anna Maria Krämer, Referentin für politische Bildung, basa e.V.
Referentin Carolin Bernhardt
Verpflegung Vollverpflegung, vegetarisches oder veganes Essen ist möglich
Förderer Bundeszentrale für politische Bildung, Paritätisches Bildungswerk Hessen
Veranstaltungsort
Bildungsstätte Alte Schule Anspach
Schulstraße 3, 61267 Neu-Anspach, Deutschland
Bildungsstätte Alte Schule Anspach
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