Beim Abschlussfest vom Projekt Sprungbrett gab es gleich 10 „Gründe“ zum Feiern. Alle 8 Schülerinnen und Schüler, die zur Prüfung angemeldet waren, haben den externen Hauptschulabschluss bestanden. Davon 2 sogar den Qualifizierenden Abschluss. Zwei weitere Schüler, die nicht an den Prüfungen teilgenommen hatten, beginnen im August 2026 eine Ausbildung im Handwerk.
Dieser Erfolg ist den Lehrkräften, den Pädagoginnen und Pädagogen aber auch den Schülerinnen und Schülern selbst zu verdanken. Wenn es zu Beginn des Schuljahres auch hier und da Motivations- und Anlaufschwierigkeiten gab, waren gegen Ende alle bei der Sache. Bei den Abschiedsreden von den Lehrkräften und den Schülerinnen und Schülern wurde die Gemeinschaft, die guten Leistungen und die insgesamt tolle Zeit hervorgehoben.
Im Gedächtnis ist vor allen Dingen noch die vor kurzem durchgeführte Seminarfahrt nach Kassel, die viele schöne Gemeinschaftserlebnisse bereithielt.
Da fällt der Abschied doch einigen schwer. Jetzt beginnt ein neuer Lebensabschnitt für die jungen Menschen. Fast alle beginnen im Anschluss eine Ausbildung oder besuchen eine weiterführende Schule. Auch dies ist ein gutes Ergebnis.
Das Projekt Sprungbrett in Usingen ist eine Außenstelle der Bildungsstätte Alte Schule Anspach (basa) aus Neu-Anspach. Es verfügt über 20 Plätze und wendet sich an junge Menschen zwischen 14 und 29 Jahren, die den Hauptschulabschluss nachholen oder Wissenslücken schließen möchten. Das Erreichen vom Abschluss ist nach einem oder nach zwei Jahren möglich. Der Unterricht findet in zwei Kleingruppen statt und wird sozialpädagogisch unterstützt. Neben den Schulfächer Mathe, Deutsche, Biologie, Erdkunde, Englisch und Arbeitslehre, wird auch praktische Arbeit, eigene Präsentation, Kunst und Kultur vermittelt. Auch sportliche Angebote, Ausflüge und Klassenfahrten stehen auf dem Programm. Berufsorientierung und Bewerbungsunterstützung, Praktika auf dem ersten Arbeitsmarkt, bilden weitere Inhalte. Das gesamte Projekt wird von der Europäischen Union und aus Mitteln des Landes Hessen, sowie Mittel des Hochtaunuskreises, gefördert.“


