Im Laufe von ĂŒber 30 Jahren haben viele Menschen bei basa mitgearbeitet oder mitgewirkt; allein die Zahl der derjenigen, die bei basa einmal als hauptamtliche Mitarbeiter(innen) tĂ€tig waren oder sind, hat die 100 ĂŒberschritten. Von einigen Menschen mussten wir uns in den letzten Jahren verabschieden, weil ihr Lebensweg endete. An diese Menschen wollen wir auf dieser Seite erinnern.

Prof. Dr. Achim Schröder (20. Mai 1951 – 11. August 2017)

Wir trauern um unseren Freund und Wegbereiter Prof.  Dr. Achim Schröder, der am 11. August 2017 nach kurzer schwerer Krankheit gestorben ist. Er wurde nur 66 Jahre alt.
Achim war 1979 einer der Initiatoren der BildungsstĂ€tte. Er baute dort eine engagierte regionale Jugendarbeit auf und war spĂ€ter Initiator und MitgrĂŒnder des Vereins basa e.V.
Bis 1994 war er der BildungsstĂ€tte als Mitarbeiter und GeschĂ€ftsfĂŒhrer und anschließend als Vorstandsmitglied eng verbunden. Die politische Bildungsarbeit der BildungsstĂ€tte geht wesentlich auf seine Initiativen zurĂŒck. Sie hat er lange Jahre eng begleitet und mit seiner unverbrĂŒchlichen, emanzipatorischen Haltung geprĂ€gt. Seinen Ideen und Impulsen, seiner Kraft und Verbindlichkeit verdanken wir ungeheuer viel.
Wir hĂ€tten uns noch so viele Debatten und AktivitĂ€ten mit ihm zusammen gewĂŒnscht. Er fehlt uns sehr.

Vorstand und Mitarbeiter*innen der BildungsstÀtte (basa e.V.)

Dr. Reiner Hartel (30. Juni 1961 – 24. Mai 2014)

Am 24. Mai 2014 verstarb, fĂŒr uns alle unerwartet, unser geschĂ€tzter Kollege und GeschĂ€ftsfĂŒhrer Dr. Reiner Hartel an den Folgen einer unerwartet schwierigen Operation.

Reiner Hartel arbeitete seit 13 Jahren in der BildungsstĂ€tte, hier baute er den Bereich „Politische Bildung“ auf. Durch sein stetiges Engagement prĂ€gte er nachhaltig den Verein. Im November 2013 ĂŒbernahm er offiziell die Funktion des GeschĂ€ftsfĂŒhrers des basa e. V., hatte aber zuvor schon weitreichend geschĂ€ftsfĂŒhrende Aufgaben ĂŒbernommen.

Wir haben mit ihm einen scharfsinnigen, klugen, sozial und politisch engagierten Menschen voller Visionen, der zugleich stets auf den Ausgleich bedacht war, verloren

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ReinerAm 24. Mai 2014 verstarb, fĂŒr uns alle unerwartet, unser geschĂ€tzter Kollege und GeschĂ€ftsfĂŒhrer Dr. Reiner Hartel an den Folgen einer unerwartet schwierigen Operation.Reiner Hartel arbeitete seit 13 Jahren in der BildungsstĂ€tte, hier baute er den Bereich „Politische Bildung“ auf. Seine Konzepte wurden mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Preis fĂŒr Politische Bildung des Bundesausschuss Politische Bildung (bap) fĂŒr das Projekt „Jugend entdeckt Demokratie“.
Durch sein stetiges Engagement prĂ€gte er nachhaltig den Verein. Im November 2013 ĂŒbernahm er offiziell die Funktion des GeschĂ€ftsfĂŒhrers des basa e. V., hatte aber zuvor schon weitreichend geschĂ€ftsfĂŒhrende Aufgaben ĂŒbernommen.
Wir haben mit ihm einen scharfsinnigen, klugen, sozial und politisch engagierten Menschen voller Visionen, der zugleich stets auf den Ausgleich bedacht war, verloren.
Die große Anteilnahme von zahlreichen Kolleg(inn)en – fĂŒr die wir uns herzlich bedanken – hat bestĂ€tigt, dass Reiner Hartel auch weit ĂŒber den Verein hinaus wirksam war und basa in vielfĂ€ltigen Netzwerken und ZusammenhĂ€ngen reprĂ€sentierte.
Er hinterlĂ€sst eine große LĂŒcke.
Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung fand am Freitag, 6.6.2014, in RĂŒdesheim statt.
Im Rahmen der Trauerfeier wĂŒrdigte basa-Vorstandsmitglied Prof. Dr. Achim Schröder den Verstorbenen mit folgender Rede.
In der Zeitschrift „Außerschulische Bildung“ des ADB (Arbeitskreis deutscher BildungsstĂ€tten) erschien der folgende Nachruf.

Katja Dickel (18. Juli 1970 – 10. Feb. 2011)

Am 10. Februar 2011 verstarb fĂŒr uns alle völlig ĂŒberraschend unsere Kollegin Katja Dickel.

Katja war seit 10 Jahren in der BildungsstĂ€tte tĂ€tig. ZunĂ€chst war sie 5 Jahre lang unsere Referentin fĂŒr die Jugendarbeit, dann ĂŒbernahm sie die Leitung des Tagungshauses. Sie erfĂŒllte diese Aufgabe mit viel Organisationstalent und Begeisterung und konnte hier ihre pĂ€dagogischen und handwerklichen FĂ€higkeiten einbringen. Katja war fĂŒr uns und fĂŒr viele GĂ€ste das Gesicht unseres Tagungshauses.

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Prof. Dr. Berndt Kirchlechner (30. Sept. 1940 – 9. Dez. 2004)

Seit GrĂŒndung des TrĂ€gervereins der BildungsstĂ€tte hat Berndt Kirchlechner die BildungsstĂ€tte intensiv begleitet, er war ĂŒber all die Jahre ein aktives Vorstandsmitglied, hat seit jener Zeit die BildungsstĂ€tte in ihren Höhen und Tiefen begleitet und ganz wesentlich zu einer fĂŒr solche Projekte ungewöhnlichen KontinuitĂ€t beigetragen. Und auch der BASA-Stiftung zur Förderung von Jugendarbeit und Jugendforschung war er seit ihrer GrĂŒndung im Jahre 1990 als Vorstandsmitglied eng verbunden. Allerdings war die TĂ€tigkeit fĂŒr die BildungsstĂ€tte keineswegs das einzige Engagement, das sich Berndt Kirchlechner neben seiner TĂ€tigkeit als Hochschullehrer leistete.

In den frĂŒhen 80er Jahren initiierte er in Neu-Anspach die GrĂŒndung einer örtlichen Gruppe der GrĂŒnen und nahm im Jahre 1985 seine parlamentarische Arbeit auf. Die GrĂŒnen waren ĂŒber viele Jahre ein zentrales BetĂ€tigungsfeld von Berndt. Den außerparlamentarischen Gruppen blieb er dennoch verbunden. Zu nennen sind unter anderem die Anspacher Friedensinitiative in den 80er Jahren sowie das Friedensnetz Usinger Land als eine Kooperation mit verschiedenen Gruppen in der Region.

Berndt war von einer humanistischen GrundĂŒberzeugung getragen und hinterfragte neue VorschlĂ€ge und Organisationsformen immer daraufhin, ob sie einer menschenwĂŒrdigen Entwicklung zutrĂ€glich wĂ€ren. Auf diese wachsame Weise hat er auch die BildungsstĂ€tte begleitet und immer wieder auf bereits gefĂŒhrte Diskussionen, vergangene Erfahrungen und verschiedene Querverbindungen hingewiesen. Seine Nachfragen und RĂŒckfragen hatten zuweilen eine bremsende Wirkung, und das war gut so. Denn sie dienten der KlĂ€rung und SelbstaufklĂ€rung. Insofern fungierte Berndt als kritischer Begleiter. In schwierigen Situationen war er der ruhende Pol und vielleicht sogar der „Fels in der Brandung“, den wir alle brauchten, um besonnen zu bleiben und Lösungen zu erfinden.